Der Sportwagenbauer Porsche bleibt trotz scharfen Gegenwindes aus Nordamerika und auf dem deutschen Markt weiter auf der Erfolgsspur. Sowohl bei Absatz als auch beim Umsatz meldeten die Stuttgarter am Mittwoch für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007/08 (31. Juli) neue Rekordwerte - die Zuwächse fielen aber relativ schmal aus. Mit 98.652 Fahrzeugen wurden weltweit 1,2 Prozent mehr Sport- und Geländewagen ausgeliefert als im vorherigen Geschäftsjahr. Die Erlöse legten vorläufigen Zahlen zufolge um 1,3 Prozent auf 7,46 Milliarden Euro zu. Zum laufenden Geschäftsjahr machten die Stuttgarter wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes aufgrund der Finanzkrise keine Angaben. "Wir beobachten die derzeitigen Entwicklungen auf den weltweiten Märkten sehr genau", sagte ein Porsche-Sprecher. "Porsche wird auch weiterhin seiner Strategie treubleiben, lieber ein Fahrzeug weniger zu produzieren als eines auf Halde zu stellen." Den nächsten Wachstumsschub erwarte das Unternehmen erst 2009/10, wenn das neue Modell Panamera auf den Markt kommt. Aktien von Porsche rutschten nach der Ankündigung um 8,61 Prozent auf 69,27 Euro ab. Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres will der Sportwagenbauer erst im November vorlegen. Es habe aber eine "außerordentlich positive Geschäftsentwicklung" gegeben, hatte es bereits am Freitag geheißen. Die festangestellten Porsche-Mitarbeiter können sich deshalb über eine Sonderzahlung von 6.000 Euro freuen. Im Vorjahr hatten die Mitarbeiter neben ihren 13,7 Monatsentgelten einen Bonus von 5200 Euro erhalten.
Bilanz: Porsche steigert Absatz und Umsatz
Der Sportwagenbauer bleibt weiter auf der Erfolgsspur. Sowohl bei Absatz als auch beim Umsatz meldeten die Stuttgarter am Mittwoch für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007/08 (31. Juli) neue Rekordwerte - die Zuwächse fielen aber relativ schmal aus.