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Volskwagen ist jetzt fest in Porsche-Hand.
Volkswagen
Porsche übernimmt Mehrheit
Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen hat eine neue Ära begonnen: Mehr als drei Jahre nach dem Einstieg bei VW hat Porsche die Mehrheit an Volkswagen übernommen. Die Beteiligung an VW sei am Montag auf 50,76 Prozent der Stammaktien gestiegen, teilte der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche in Stuttgart mit. Ursprünglich hatte Porsche bereits zum Ende des vergangenen Jahres die Schwelle von 50 Prozent überschreiten wollen. An der Börse stieg die VW-Aktie am Dienstag um 14 Prozent auf rund 296 Euro. Porsche war im Herbst 2005 bei VW eingestiegen. Dies galt damals als Überraschungscoup. Im Laufe der Zeit hatte Porsche den Anteil stetig ausgebaut und zuletzt 42,6 Prozent der VW-Anteile gehalten. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hatte angekündigt, der Sportwagenbauer wolle den Anteil 2009 auf 75 Prozent hochschrauben. Ein solcher Anteil würde grundsätzlich einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag möglich machen. Die Stuttgarter hätten dann etwa Zugriff auf sämtliche Gewinne. Allerdings verhindert derzeit noch das VW-Gesetz eine vollständige Kontrolle von Porsche bei VW. Das umstrittene Gesetz sieht eine 20-prozentige Sperrminorität bei wichtigen Entscheidungen vor und sichert damit dem Land Niedersachsen, das knapp über 20 Prozent an VW hält, eine starke Stellung bei dem Autobauer. Die EU-Kommission geht allerdings erneut gegen das VW-Gesetz vor.
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(Foto: Axel Schmidt/ddp)
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