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Das Imperium schlägt zurück: Porsche soll künftig unter das Markendach des VW-Konzerns.
Fusionsplan
Porsche und VW wollen "integrierten Autokonzern" bilden
Am Mittwoch haben die Porsche-Eigentümerfamilien beschlossen, VW und Porsche unter dem Dach eines neuen Konzerns zusammenzuführen. Innerhalb von vier Wochen soll die Struktur ausgehandelt werden. Es blieb zunächst unklar, wer in dem neuen Konzern das Sagen haben wird. Fest stehe aber, dass die Familien Porsche und Piëch auch künftig die Mehrheit haben werden, hieß es in Stuttgart. Der ursprüngliche Plan, dass Porsche VW übernimmt, ist aber endgültig vom Tisch. Porsche hält derzeit knapp 51 Prozent an VW und strebte die Marke von 75 Prozent an - hatte sich jedoch bei Aktienkäufen mit Milliardenschulden finanziell übernommen. Porsche peile noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung an, hieß es in Stuttgart. Mit einer Geldspritze von bis zu fünf Milliarden Euro sollten die Schulden abgebaut werden. Geld zuschießen sollen die Stamm- und die Vorzugsaktionäre. Ein Einstieg neuer Investoren sei dagegen vorerst nicht vorgesehen. Dies könne aber möglicherweise noch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, hieß es. Offene Machtfrage liefert Zündstoff Die offene Machtfrage im Autoimperium aus Volkswagen und Porsche liefert unterdessen neuen Zündstoff. "Es ist keine Hochzeit im Himmel, sondern eine Vernunftehe", sagte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking nach dpa-Informationen am Donnerstag vor rund 3.000 Beschäftigten im Stammwerk Stuttgart-Zuffenhausen. Die Hauptakteure im neuen Akt des Dramas um die Zukunft des Riesenkonzerns bringen sich bereits in Stellung. Noch ist völlig offen, wer künftig am Steuer sitzt und ob die Machtzentrale künftig Stuttgart oder Wolfsburg heißt.
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(Foto: David Hecker/ddp)
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