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Premium-Privatmarkt
Preisnachlässe auf Vorjahresniveau
Die Preisnachlässe im Privatgeschäft deutscher Premium-Anbieter bewegen sich gegenwärtig auf dem Niveau des Vorjahres. Wie aus einer Befragung des Marktforschungsinstitutes Tema-Q aus Meinersen unter 1.000 Premium-Kunden hervorgeht, liegt das Rabattniveau durchschnittlich bei sieben Prozent. Dieser Wert deckt sich nicht ganz mit den Angaben aus dem aktuellen AUTOHAUS pulsSchlag: Die monatliche Händlerbefragung ermittelte im März einen Durchschnittsnachlass im Premium-Handel von 9,3 Prozent. Den Marktforschern zufolge werden meist werden direkte Preisnachlässe gewährt, und das erscheint auch notwendig: 28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ohne die erhaltenen Vergünstigungen eine andere Marke gewählt hätten. Danach befragt, welche Kaufanreize ihnen am liebsten wären, antworteten 34 Prozent mit "Kostenlose Inspektion für vier Jahre" und 25 Prozent mit "Garantieausweitung auf vier Jahre". 21 Prozent gaben an, dass sie ein Sondermodell mit einem Preisvorteil von 2.000 Euro bevorzugen würden. Probefahrten liegen weiter hoch im Kurs. 22 Prozent derjenigen, die eine Probefahrt absolviert haben, hätten nach eigenen Angaben ohne sie ein anderes Fahrzeug gekauft. Über die Hälfte der Befragten bekamen vom Händler eine Fahrt angeboten, ohne dass sie danach fragen mussten. Sechs Prozent allerdings wurde die Testfahrt auch auf ausdrücklichen Wunsch hin verweigert. Hat sich ein Pkw-Käufer erst einmal für eine Marke entschieden, lässt er sich nur mit hohem Aufwand zu einer Meinungsänderung bewegen, so Tema-Q: Mit durchschnittlich 14 Prozent hätte der Preisnachlass eines Wettbewerbers doppelt so hoch sein müssen, damit einer anderen Marke der Vorzug gegeben worden wäre. (pg/rp)
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