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Audi, BMW, Daimler: Oberklassewagen "made in Germany" sind weltweit gefragt.
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Premium-Aufholjagd kein Strohfeuer
Dank starker Geschäfte im Ausland sind die deutschen Premiumhersteller wieder in voller Fahrt. Für Experten ist die kräftige Erholung mehr als eine kurze Aufholjagd. "Ich sehe weiterhin große Wachstumschancen für die deutschen Hersteller in China, aber auch die Märkte in Europa und Nordamerika werden sich wieder stabilisieren", sagte Autofachmann August Joas von der Münchner Managementberatung Oliver Wyman.
Zwar profitierten BMW, Mercedes-Benz und Audi vom Export. "Es wäre aber zu einfach zu sagen: China hat uns gerettet. Die Hersteller haben sehr systematisch ihre Hausaufgaben gemacht." 2012 dürften die Unternehmen wieder das Vorkrisen-Niveau erreichen. Dazu müssten aber die eingeleiteten Entwicklungen weiter vorangetrieben werden, betonte Joas.
Insgesamt traut der Experten den drei Herstellern ein Absatzvolumen von jeweils rund zwei Millionen Fahrzeugen jährlich zu. "Der weltweite Markt ist da und Premium bleibt ein Wachstumssegment." Bislang verkaufen die drei Hersteller zwischen rund einer Million und 1,5 Millionen Autos im Jahr.
Die Nachfrage nach den deutschen Oberklassewagen ist auch im Juli weltweit gewachsen. BMW, Daimler und Audi verkauften deutlich mehr Autos. (dpa)
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(Foto: AHO-Montage)
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