03.06.2010
Bundesverkehrsminister Ramsauer will mit Wechselkennzeichen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Wechselkennzeichen
Ramsauer gibt grünes Licht
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will bis Ende des Jahres Wechselkennzeichen für Fahrzeuge einführen. "Für die Einführung von Wechselkennzeichen steht die Ampel jetzt auf grün", sagte der CSU-Politiker der "Oldenburgischen Volkszeitung" (Donnerstagsausgabe) in Vechta.
Das Wechselkennzeichen ist ein Nummernschild, das für mehrere Fahrzeuge nutzbar ist und nach Bedarf angebracht werden kann. Die Autobranche argumentiert, damit könne der Absatz umweltfreundlicherer Fahrzeuge angekurbelt werden, weil sich die Kosten für einen Zweitwagen geringer wären (wir berichteten).
Ramsauer sagte, mit der Regelung solle ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Dadurch könnten Anreize geschaffen werden, sich ein Elektroauto zu kaufen. Diskutiert werde aber noch, ob die Kfz-Steuer für Nutzer von Wechselkennzeichen nur für eines der Fahrzeuge mit dem selben Nummernschild zu zahlen wäre. Die konkrete Ausgestaltung der Regelung werde derzeit in einer Bund-Länder-Gruppe erarbeitet, sagte Ramsauer. "Wir prüfen nun, welche Fahrzeuge einbezogen werden können." (dpa)
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(Foto: Philipp Guelland/ddp )
13. September 2010 18:31
Ludwig Schatzinger meint:
Ludwig Schatzinger meint:
Alle bisherigen Vorschläge zum Thema Wechselkennzeichen sind noch nicht definitiv und für mich auch keineswegs zufriedenstellend. So sind sie z.B. nicht anwendbar für mehrere Fahrzeuggattungen mit teils unterschiedlich großen Kennzeichtafeln, etc.
Nach meinem Dafürhalten sollte das Wechselkennzeichen aus einem üblichen, vom Amt zugeteilten und überall am Kiosk erhältlichen Grundkennzeichen(GK) sowie einem kleinen, scheckkartengroßen Zusatzkennzeichen(ZK) bestehen.
Das GK verbleibt immer am Fahrzeug, besitzt aber weder das amtliche Dienstsiegel, noch die zum jeweiligen Fahrzeug gehörende HU-Plakette. Diese beiden Zeichen befinden sich nämlich auf dem kleinen ZK, das auf dem GK anliegt, wo sich bis jetzt das Dienstsiegel und die HU-Plakette auch schon befinden.
Das ZK kann leicht, ohne Werkzeug, abgenommen werden, in dem oben und unten ein spezieller Klick-Halterahmen in diesem Bereich geöffnet wird.
Dieses ZK kann nun auf das gleichlautende GK eines anderen Fahrzeuges ( egal ob PKW, LKW, Motorrad, Traktor, etc.) analog aufgesetzt und mit dem zuklappenden Halterahmen fixiert werden.
Allerdings muss es nun mit seiner HU-Plakette dem vertauschten Kfz. entsprechen, in dem es einmal gewendet wird.
Im Klartext: Das ZK weist auf seiner Vorder- bzw. Rückseite eine ander HU-Plakette auf, während das amtliche Dienstsiegel vorne und hinten identisch ist.
Das kleine ZK ist äusserst einfach zu handhaben.
Ist es vom GK einmal abgenommen, tritt eine drunterliegende, farblich zu bestimmende Fläche zu Tage, sodaß die Polizei im Lokalaugenschein erkennt, daß das ZK abgenommen ist und das Kfz. im Augenblick nicht zugelassen ist.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß das ZK in kleinen Lettern aber noch gut lesbar, dieselbe Nummer, wie das GK aufweisen
muss, um eine Beziehung der beiden untereinander herzustellen.
Man müsste diese neuartige Form des Wechselkennzeichen einmal durchdenken!
Mit freundlichen Grüßen
Dipl. Ing. Ludwig Schatzinger
07. Juni 2010 09:09
T.Klawikowski meint:
Endlich erscheint hier die Politik lernfähig, - Wechselkennzeichen sind in der Schweiz seit Jahrzehnten Standard,- und dort gibt es nicht die Notwendigkeit u. Priorität die Automobilhersteller zu unterstützen, - als der Stützpfeiler des Exportgeschäftes, wie in unerem Land.
04. Juni 2010 15:45
Ralf Horst meint:
Das ist endlich mal ein positives signal aus dem Verkehrsministerium!
Hoffentlich werden dabei nicht die Motorradfahrer vergessen - der Motorradhandel könnte es wirklich gut gebrauchen.
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