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Für Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ist die Elektromobilität ein Schwerpunkt seiner Arbeit.
Ministerkonferenz
Ramsauer will Akzente bei E-Autos setzen
Der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) setzt die Arbeit seines Vorgängers Wolfgang Tiefensee fort und macht bei der Förderung von Elektroautos Tempo. Mit acht Modellregionen und Investitionen von insgesamt knapp zwei Milliarden Euro solle die Technologie vorangebracht werden, sagte Ramsauer am Freitag in Heidelberg bei der Verkehrsministerkonferenz der Länder. Das Thema sei ein Schwerpunkt seiner Arbeit. In zehn Jahren sollten rund eine Million Elektro-Autos auf Deutschlands Straßen fahren. "Es gilt, einen riesigen Weltmarkt zu erschließen", sagte Ramsauer. "Die Elektromobilität ist eine Schlüsseltechnologie, sie wird ein Schwerpunkt meiner Arbeit sein." Zugleich leisteten Elektroautos einen wesentlichen Beitrag zur Klima- und Umweltpolitik der schwarz-gelben Koalition. Für die acht Modellregionen wurden wie berichtet Hamburg, Bremen/Oldenburg, Berlin/Potsdam, Sachsen/Erzgebirge, Rhein-Ruhr, Rhein-Main sowie Stuttgart und München/Allgäu ausgewählt. Dort soll es Tankstellen für Strom und Wasserstoff geben. Vor Ort sollten neben der Autobranche auch Wirtschaftsverbände und Universitäten eingebunden werden, sagte Ramsauer. Die Automobilbranche beteilige sich zunächst mit rund 700 Millionen Euro. Um die Entwicklung der Technologie voranzutreiben, werden Zuständigkeiten gebündelt und künftig nur noch beim Verkehrs- und Wirtschaftsministerium angesiedelt sein. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will Autobauer, Stromversorger und Kommunen im Frühjahr zu einem Spitzentreffen einladen (wir berichteten). (dpa/rp)
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(Foto: Philipp Guelland/ddp )
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