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Der Ford-Partnerverbands-Präsident Volker Reichstein wies auf den abnehmenden Fahrzeugbestand hin.
Ford-Partnerverband
Reichstein fordert zum Hamstern auf
"Wir müssen unser Geld zurücklegen, denn wir stehen vor einer nicht einfachen Situation." Mit diesen Worten forderte Ford-Partnerverbands-Präsident Volker Reichstein die Teilnehmer der Mitgliederversammlung am Donnerstag in Düsseldorf zum Hamstern auf. Die guten Geschäfte Dank der Umweltprämie haben für Ford nämlich auch eine Kehrseite: Während über 13 Prozent der abgewrackten Fahrzeuge Ford-Modelle waren, konnte die Marke im Rahmen der Aktion nur 7,5 Prozent Neuzulassungen verzeichnen. "Das heißt 40 Prozent der Ford-Kunden haben sich für eine andere Marke entschieden", warnte Reichstein. Der Fahrzeugbestand nehme also ab. Ausdrücklich lobte Reichstein aber die Flatrate-Aktion von Ford. Allerdings stehe zu wenig Marketing-Budget dafür zur Verfügung. Und: Der Hersteller beteiligt sich nicht am Restwertrisiko. Deswegen forderte Reichstein auch eine Flatrate ohne Rücknahmeverpflichtung. Um die auf die Händler zurollende Lawine an Rückläufern besser abfedern zu können, hat der Händlerverband eine enge Zusammenarbeit im Gebrauchtwagenbereich mit der Bank Deutsches Kfz-Gewerbe (BDK) vereinbart. Ford-Vertriebschef Jürgen Stackmann blies zum Angriff. Das Vertriebsprogramm im 2. Quartal biete den Händlern gute Chancen. Auch müssten sie jetzt in die Planung einsteigen, um Ende des Jahres, wenn die letzten Umweltprämien-Kunden noch schnell zuschlagen wollen, lieferfähig zu sein. Er versprach, zusätzliche Fahrzeuge vom Modell "Ka" zu besorgen. In diesem Jahr haben die Händler bereits mehr Kas verkauft als in den letzten drei Jahren zusammen. (dp)
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