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Im globalen Netzwerk der Opel-Mutter GM mit ihren vielen Töchtern gehört Reilly schon lange zu den Spitzenmanagern.
Portrait
Reilly als Sanierer mit verbindlichem Ton
Der neue Opel-Chef David "Nick" Reilly gilt als knallharter Sanierer. Selber sieht er sich aber lieber als "Beziehungsmanager". Im globalen Netzwerk der Opel-Mutter General Motors (GM) mit ihren vielen Töchtern gehört er schon lange zu den Spitzenmanagern. "Ein Großteil meiner Arbeit ist, sicherzustellen, dass diese Beziehungen gut gelebt werden", sagte der 60 Jahre alte Brite. Unter dieser Maxime trat Reilly Anfang November 2009 auch in Europa an. Erst sollte er die Sanierung des Autobauers Opel nur vorrübergehend voranbringen, dann wurde er aber 4. Dezember Präsident vom GM Europa und ist seit Freitag auch Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH. In Europa ging er mit einer Charmeoffensive auf Regierungen und Betriebsräte zu. Er gibt sich freundlich, ohne allerdings bisher verbindliche Zusagen zu machen. Im Gegenzug hofft er auf Geld für den Umbau des angeschlagenen Autobauers. Reilly gilt als Teamplayer. Die Führungsriege müsse "eine gewisse Demut" zeigen und die Meinung der Belegschaft hören, lautet zumindest sein öffentliches Credo. Im Zweifel scheut er aber auch nicht den Konflikt. Bei seinen vielen Jobs tourte Reilly durch die ganze GM-Welt. Nach dem Start 1975 in Großbritannien ging es unter anderem nach Belgien, in die USA und nach Mexico. Er arbeitete bei der Opel- Schwester Vauxhall und zweimal auch schon für einige Jahre im erweiterten Führungsteam von GM Europa in Zürich, zuständig etwa für den Verkauf. Zuletzt war er Chef des Asiengeschäfts. (dpa)
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ingenieur Hans Demant konnte Opel nicht sanieren
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(Foto: Torsten Silz/ddp)
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