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Renault beteiligt sich an russischem Autobauer
Renault übernimmt einen Anteil von 25 Prozent am größten russischen Autobauer OAO AvtoVaz. Renault-Chef Carlos Ghosn habe am Firmensitz von AvtoVaz in Togliatti in Russland eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, teilte das Unternehmen am Samstag in Paris mit. Zum Kaufpreis wurden zunächst keine Angaben gemacht. Der Lada-Hersteller gehört zu dem russischen Rüstungskonzern Rosoboronexport. Rosoboronexport hatte nach russischen Medienberichten im September angekündigt, 25 Prozent der Anteile an ausländische Investoren für zwei Mrd. US-Dollar zu verkaufen. Bereits am Freitag war bekannt geworden, dass Renault den zwei Jahre dauernden Bieterwettstreit um AvtoVaz für sich entschieden hatte. Auch der führende US-Autobauer General Motors sowie Fiat und Kanadas Autozulieferer Magna wollten bei dem russischen Unternehmen einsteigen, um an Russlands boomender Autowirtschaft teilzuhaben. Russland wird nach Einschätzung von Experten in absehbarer Zeit Deutschland den Rang als größtem Automarkt in Europa ablaufen. Renault, aber auch General Motors oder Ford fertigen bereits in Russland. Vor kurzem hat Volkswagen ein Werk in Kaluga in Betrieb genommen. (dpa)
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