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Autokrise
Renault liefert weniger Autos aus
Renault hat im vergangenen Jahr weltweit weniger Autos verkauft als 2007. Wie der Konzern am Freitag in Paris mitteilte, wurden 2,38 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Dies entspreche einem Rückgang von 4,2 Prozent. Die Kernmarke Renault verlor 5,4 Prozent auf knapp 2,02 Millionen Einheiten, während der Kleinwagenhersteller Dacia 11,7 Prozent (rund 257.600 Stück) zulegte. Renault schlug sich damit etwas besser als der Gesamtmarkt, der um 4,8 Prozent nachgab. Der Marktanteil lag wie im Vorjahr bei 3,6 Prozent. Außerhalb Europas stieg der Absatz um 1,5 Prozent auf knapp 874.000 Fahrzeuge an. Das entspricht etwa 37 Prozent des Gesamtabsatzes. "Die Intensität der Krise führt dazu, dass wir unsere Wachstumsziele für 2009 überprüfen", sagte Vertriebschef Patrick Blain. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr machte er nicht. Ziel sei weiterhin, Lagerbestände abzubauen. Die veröffentlichten Absatzzahlen umfassen auch die Fahrzeuge von Dacia (Rumänien) und Renault-Samsung (Korea), nicht aber die des japanischen Schwesterunternehmens Nissan. (dpa/rp)
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