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"Management des Terrors": Die Witwe eines Renault-Mitarbeiters hat den Autokonzern verklagt.
Selbstmordserie
Renault muss sich vor Gericht verantworten
Die Witwe eines Renault-Mitarbeiters, der 2006 Selbstmord beging, hat den französischen Autohersteller verklagt. Wie das "Handelsblatt" am Dienstag in seiner Onlineausgabe berichtete, will die Klägerin vor Gericht erreichen, dass der Konzern mit seinem "Management des Terrors" für den Freitod ihres Mannes verantwortlich erklärt wird. Die Richter sollen Renault verpflichten, einen "unentschuldbaren Fehler" einzugestehen, hieß es. Nach Informationen der Zeitung sind für die Klägerin nicht Schadenersatzansprüche – sie verlangt nur einen symbolischen Euro – vorrangig, sondern das Eingeständnis, dass Renault zu viel Druck auf Mitarbeiter ausübt. Nach Angaben eines Konzernsprechers stehen auch für das Unternehmen weniger finanzielle Fragen, als vielmehr sein guter Ruf auf dem Spiel. Anfang 2007 hatte eine mysteriöse Selbstmordserie unter französischen Renault-Ingenieuren erstmals für Aufsehen gesorgt (wir berichteten). Innerhalb von vier Monaten nahmen sich drei Mitarbeiter des Technikteams das Leben, teilweise direkt auf dem Werksgelände. Renault reagierte mit Neueinstellungen und einem Aktionsplan auf die Vorfälle. (rp)
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(Foto: Renault)
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