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Carlos Ghosn: Weitere Allianzen und Fusionen als folge des sich abkühlenden Automarkts.
Prognose
Renault-Nissan-Chef sieht Autoindustrie vor Abkühlung
Nach Einschätzung des Renault- und Nissan-Chefs Carlos Ghosn muss sich die gesamte Autobranche auf eine Abschwächung des Geschäfts einstellen. "Uns steht eine weltweite Abkühlung bevor", warnte Ghosn in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" (Mittwoch). Der US-Markt schrumpft bereits seit Jahren deutlich, nun komme eine Abschwächung in Westeuropa hinzu und auch der boomende chinesische Markt könnte hinter den explosiven Wachstumsraten der vergangenen Jahre zurückbleiben, argumentierte Ghosn. Er rechne damit, dass die Hersteller in dieser Situation noch stärker auf Allianzen und Fusionen setzen werden. Ghosn bekräftigte, dass Nissan in den USA im Jahr 2010 ein Fahrzeug mit Elektroantrieb auf den Markt bringen wolle. "Ich will eine reines Elektroauto. Ich will keinen weiteren Hybrid", sagte Ghosn der "New York Times". Bis 2012 solle das Elektrofahrzeug auch in anderen Ländern verkauft werden. Ein amerikanischer Nissan-Manager betonte, dass das Fahrzeug schon zur Markteinführung profitabel sein solle. Auch der Opel-Mutterkonzern General Motors will im Jahr 2010 ein Auto mit Elektroantrieb einführen. Nach Einschätzung von Ghosn werden sich die Modelle in verschiedenen Regionen unterscheiden: Während in Europa eine Reichweite von 50 Kilometern ausreichend sein könnte, müsse es in Amerika mindestens doppelt so viel sein. (dpa)
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(Foto: Renault/AHO-Montage)
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