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Renault-Nissan planen Autowerk in Marokko
Renault und sein japanisches Schwesterunternehmen Nissan wollen in Marokko ein Werk mit einer Jahreskapazität von 400.000 Autos bauen. Ein Vorvertrag über die Investition von 600 Mio. Euro in Tanger wurde am Samstag im Beisein von Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn und König Mohammed VI. in Tanger unterzeichnet. Bereits 2010 solle das Werk eine Kapazität von 200.000 Fahrzeugen erreichen, teilte Renault am Samstag in Paris mit. In der ersten Phase würden 350 Mio. Euro investiert. Renault will in Tanger Fahrzeuge auf der Plattform des Dacia Logan montieren; Nissan will leichte Nutzfahrzeuge fertigen. 90 Prozent der Fahrzeuge sollen exportiert werden. Ghosn versprach die Schaffung von 6.000 direkten und 30.000 indirekten Arbeitsplätzen. "Ich will, dass Marokko eine weltweite strategische Plattform des Produktionssystems der Allianz (Renault-Nissan) wird", sagte er. Renault ist seit 1928 in Marokko präsent. Der Konzern hält mit den Marken Renault und Dacia knapp ein Drittel des Marktes. Die Renault-Tochter SOMACA, an der PSA zu 20 Prozent beteiligt ist, fertigt in Casablanca bereits den Renault Kangoo und den Dacia Logan. (dpa)
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