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Jacques Rivoal: Neue Modelle sind das A und O für mehr Verkäufe.
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Renault plant in Deutschland zweistelliges Absatzplus
Der französische Autobauer Renault will auf dem deutschen Automarkt 2008 mit einer Modelloffensive ein zweistelliges Absatzplus einfahren. "Mit insgesamt neun neuen Modellen wollen wir in diesem Jahr mit den Marken Renault und Dacia um über zehn Prozent wachsen und unsere Position als stärkster ausländischer Anbieter weiter ausbauen", sagte der Vorstandschef der Renault Deutschland AG, Jacques Rivoal, am Dienstag in Düsseldorf. Das Unternehmen sei sich bewusst, dass der deutsche Automarkt auch in diesem Jahr schwierig bleiben und insgesamt nur leicht wachsen werde. Angesichts der großen Modelloffensive halte er das geplante Wachstum bei den Zulassungen der Marken Renault und Dacia aber für realistisch. "Neue Modelle sind das A und O für mehr Verkäufe", unterstrich Rivoal. Mit den neuen Renault Modellen Clio Grandtour, Grand Modus, Kangoo, Kangoo Rapid, Laguna Grandtour, Dacia Sandero, Koleos, Laguna Coupé und am Ende des Jahres dem neuen Mégane sieht sich das Unternehmen nach Jahren mit nur wenigen neuen Modellen nun wieder klar auf Wachstumskurs. Einen wichtigen Beitrag sollen auch die erst vor wenigen Monaten neu eingeführten Fahrzeuge Twingo und Laguna Limousine leisten. Ein Schwerpunkt der Verkäufe werde weiter im Markt der Privatkunden liegen. Hier soll der Marktanteil 2008 auf über sechs Prozent (2007: 5,6 Prozent, 2006: 5,1 Prozent) und im Jahr 2009 auf über sieben Prozent steigen. Auch im gewerblichen Markt sieht das Unternehmen noch viel Potenzial. Im vergangenen Jahr ging die Zahl der Zulassungen der Marken Renault und Dacia den Angaben zufolge entsprechend der Marktentwicklung um rund neun Prozent auf 157.700 Autos und leichte Nutzfahrzeuge zurück. Der Marktanteil sei in den beiden Kategorien mit 4,7 Prozent konstant geblieben. Damit war Renault im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben zum siebzehnten Mal hintereinander der zulassungsstärkste Importeur auf dem deutschen Automobilmarkt. Rivoal hob hervor, dass die Zahlen mit einer "gesunden Vertriebspolitik" erreicht wurden. "Wir haben nicht massenhaft Autos mit Kurzzulassungen in den Markt gedrückt, sondern die solide Strategie mit der Konzentration auf Privatkunden und profitable Geschäfte fortgesetzt." (dpa/tk)
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