Samstag, 26.05.2012
02.07.2010
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Halbjahresbilanz

Renault schafft Trendwende in Deutschland

Nach schwierigen Jahren mit Marktanteilsverlusten hat sich Renault im ersten Halbjahr 2010 in Deutschland wieder zurückgekämpft. Inklusive der Billigmarke Dacia verkaufte der französische Autobauer hierzulande 83.732 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge und erzielte einen Marktanteil von 5,4 Prozent."Wir haben beim Marktanteil die Trendwende geschafft und schneiden besser ab als der Markt", betonte Achim Schaible, Vorstandschef der Renault Deutschland AG, am Freitag in Düsseldorf. Die Leistung von Renault wertete der Manager als Beleg dafür, dass die deutlichen Qualitätsfortschritte der vergangenen Jahre bei den Kunden angekommen seien.

Von der Kernmarke wurden von Januar bis einschließlich Juni 59.734 Pkw neu zugelassen, das sind 12,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil klettere gleichzeitig um 0,8 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Bestseller im bisherigen Jahresverlauf waren der Mégane mit 14.554 Zulassungen und der Clio mit 12.092 Einheiten.

Dacia erreichte nach dem "Ausnahmejahr 2009" im ersten Halbjahr nur noch 17.107 Zulassungen (Vorjahr: 48.582) in Deutschland. Darin enthalten waren 1.532 leichte Nutzfahrzeuge, die um über 40 Prozent zulegten. Der Marktanteil betrug 1,09 Prozent. "Das ist ein Niveau, das unserem Anspruch an die Verkäufe der Marke voll entspricht und mit dem wir beim Start vor fünf Jahren nicht rechnen konnten", betonte Schaible. Wachstum verspricht sich der Importeur vom neuen Kompakt-SUV Duster, für das aktuell bereits rund 10.000 Kundenbestellungen vorlägen.

Mit Zufriedenheit registrierte der Importeur die Entwicklung bei den leichten Nutzfahrzeugen: Die Verkäufe stiegen zweistellig um knapp 19 Prozent auf 7.026 Einheiten (Vorjahr: 5.917) und damit stärker als der Markt. Der Renault-Anteil belief sich nach den ersten sechs Monaten in diesem Segment auf 7,4 Prozent (7,01 Prozent).

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Mit Strategie auf sechs Prozent – E-Modell kann ab September vorreserviert werden

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

05. Juli 2010 13:14
A. Aslau meint:
Aha, also sollen die gewünschten 6% Marktanteil ZUSAMMEN mit Dacia erzielt werden ?!
Denn ansonsten sehe ich magere 4,3% für Renault (wo vor wenigen Jahren fast 7% standen) und nun die Fakten mit Dacia-Anteilen zu beschönigen, ist ein fader Versuch.
Besser wäre es, bei Dacia für höhere Produktionskapazitäten zu sorgen, damit man nicht 4-5 Monate auf einen Stepway oder sogar min. 6 Monate auf einen Duster warten muß.
Aber schon letztes Jahr mußte man leider feststellen, dass der Hersteller auf eine kurzfristig steigende Nachfrage nicht reagieren konnte - als einziger am Markt.
Schade, denn aus den dadurch verlorenen 20.000 Einheiten (Angabe seitens Renault, effektiv sogar vermutlich mehr) hätte man schon in 2009 deutlich profitieren können.


02. Juli 2010 18:16
Maik Malmer meint:
Sehr geehrter Herr Schaible, wir freuen uns, dass die Qualen der Lager- und Vorführwagenpolitik in 2010 zu IHREM gewünschten Ergebnis führen.
Die Händler sind selbstverständlich noch etwas belastbarer, so werden wir auch im 3.und 4.Q. weitere Bestände an VFW anhäufen können.
Eine Idee zur Kostenoptimierung hätte ich da noch - die zinsfreie Zeit reduzieren und den Kostenersparnis als Verkaufshilfe ausloben - das animiert dann auch den letzten zum schnellen zulassen der Lagerfahrzeuge.
Mfg

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