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Nachträglich eingebaute Rußpartikelfilter bei Dieselautos sollen nach dem Willen der Regierung nur noch bis Ende des Jahres subventioniert werden.
Nachrüstung
Rußfilter-Förderung erneut vor dem Aus
Die Förderung von nachträglich eingebauten Rußpartikelfiltern soll Ende des Jahres wieder auslaufen. Das hat die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen geantwortet. Erst seit Juni können Halter eines Dieselautos mit nachträglich eingebautem Filter die Förderung in Höhe von 330 Euro erneut beantragen, nachdem sie Ende 2009 vorerst zum Erliegen kam (wir berichteten). Auch eine Ausweitung auf leichte Nutzfahrzeuge gilt erst seit Juni dieses Jahres. Warum die Regierung die Förderung bereits in wenigen Monaten wieder einstellen will, ist unklar.
Umweltverbände werfen Berlin vor, die für die Förderung gedachten Gelder zur Haushaltssanierung zu missbrauchen. Denn die Regierung verdient mit Dieselstinkern Geld: Noch bis Ende März müssen ungefilterte Selbstzünder-Pkw eine Strafsteuer bezahlen. Diese Mittel seien zweckgebunden und sollten deshalb für die Nachrüstung von Partikelfiltern verwendet werden, betonte der Verkehrsclub Deutschland (VCD). (mid/sta)
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(Foto: Mazda)
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