7-Tage-Rückblick
WEITERE AKTUELLE NACHRICHTEN
Hans Demant glaubt an einen rapide wachsenden russischen Markt.
Opel
Russland läuft Deutschland den Rang ab
Opel will sich verstärkt dem russischen Markt zuwenden. Opel-Chef Hans Demant sagte der Online-Ausgabe von "auto motor und sport", er erwarte, "dass Russland für General Motors (GM) Europe schon in ein bis zwei Jahren ein größerer Markt sein wird als Deutschland". Gleichzeitig kündigte der Europa-Chef von General Motors, Carl-Peter Forster, in der "Wirtschaftswoche" an, Opel wolle neben dem Astra künftig auch den Kleinwagen Corsa und den Geländewagen Antara in Russland bauen. Als Grund nannten beide die hohen russischen Einfuhrzölle von 25 Prozent. Ein Export der Autos aus Russland nach Westeuropa sei aber nicht geplant. Im vergangenen Jahr verkaufte GM in Russland rund 260.000 Fahrzeuge, davon 66.500 der Marke Opel. Bislang hat GM Europe nur ein eigenes Werk in St. Petersburg. Demant sagte "auto motor und sport", er gehe davon aus, dass der russische Markt stärker wachse "als wir alle vermuten". Die Muttergesellschaft General Motors hat unterdessen wegen eines Streiks bei einem Zulieferer drei weitere seiner Werke heruntergefahren. 12.000 Mitarbeiter seien betroffen. Ihnen werde ein Großteil des Lohns weiter ausgezahlt. In den Fabriken Flint, Fort Wayne und Oshawa produziert der Konzern Pickups der Marken Chevrolet und GMC. (dpa)
Copyright © 1998 - 2012 AUTOHAUS online
(Foto: Opel)
| Zurück | Artikel bookmarken | Kommentar abgeben | Artikel drucken | Newsletter-Abo | Heft-Abo |
WEITERE INFORMATIONEN
Verwandte Themen
- Ein Prozent Marktanteil am deutschen Pkw-Markt
- Sonderschichten für den Corsa geplant
- Igedos fordert zum Nachrechnen auf
- Opel hält an Kaiserslauterner Werk fest
- Millionenschaden in Opel-Autohaus
- Weitere Kostensenkungen in Europa
- Opel produziert Astra auch in Russland
- Reaktionszeit der Hersteller verbesserungswürdig
- Rotstift regierte auch 2007










