Samstag, 26.05.2012
24.09.2008
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Absatzminus

Schwaches Marktumfeld setzt auch VW zu

Die Krise auf den Automärkten in Westeuropa und den USA macht auch dem VW-Konzern zunehmend zu schaffen. Im August ging der weltweite Absatz des Konzerns um drei Prozent auf 448.000 Fahrzeuge zurück. "Das zunehmend schwierige konjunkturelle Umfeld wird auch für unseren Konzern zu einer Herausforderung", sagte Konzernvertriebschef Detlef Wittig am Mittwoch in Wolfsburg. Der Konzern habe aber deutlich besser abgeschnitten als der stark rückläufige Gesamtmarkt. In den ersten acht Monaten des Jahres steigerte der Konzern den Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent auf 4,24 Millionen Fahrzeuge und ist damit weiter auf Rekordkurs. 2007 hatte der VW-Konzern die Sechs-Millionen-Marke beim Absatz übertroffen und will diesen Wert im laufenden Jahr steigern. Eine konkrete Zahl hat der Wolfsburger Autobauer, der zuletzt Ford beim Absatz übertraf und weltweit auf Platz drei vorrückte, bisher nicht genannt. Weiter deutliche Zuwächse beim Absatz verzeichnet VW in den Wachstumsmärkten in Asien, Südamerika und Osteuropa. In China steigerte der Konzern seinen Absatz in den ersten acht Monaten um 15,6 Prozent auf 686.000 Fahrzeuge, in Brasilien erhöhte sich die Zahl der Auslieferungen um 21 Prozent auf 438.000 Fahrzeuge. Auch in Russland legte VW deutlich zu, und zwar um mehr als zwei Drittel auf rund 83.000 Fahrzeuge. In Westeuropa im Rückwärtsgang In Westeuropa ohne Deutschland dagegen sank der Konzernabsatz in den ersten acht Monaten um 5,1 Prozent auf 1,3 Millionen Autos. Im Heimatmarkt Deutschland wuchs der Absatz wie berichtet um 2,3 Prozent auf rund 700.000 Fahrzeuge. VW-Vorstandschef Martin Winterkorn hatte vor zwei Wochen gesagt, er sehe die Auto-Konjunktur im kommenden Jahr merklich schwächer werden. Deshalb sei auch VW etwas vorsichtiger geworden mit den Prognosen. Der Konzern rechne aber insgesamt nicht mit einem Rückgang der Auslieferungen. (dpa)

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

25. Oktober 2008 17:02
Mandy Wuttig meint:
Bei den hohen Anschaffungspreisen ist es auch kein Wunder, daß die Leute nichts mehr ausgeben wollen/können. Für einen neuen Polo muss ich sage und schreibe 20.000 Euro (40.000 Mark) ausgeben. Da muss eine Neuanschaffung noch warten...

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