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Der Seat Mii ist der zweite VW Up-Ableger. Die Front ist eigenständig, sonst ist nahezu alles gleich.
Kleinstwagen
Seat Mii als "Up"-Bruder
Mancher Autofahrer sieht bald nicht nur doppelt, sondern gleich dreifach. Der kleine VW Up bekommt nämlich Nachwuchs: Nicht nur als Skoda Citigo, sondern auch als Seat Mii rollen Ableger des Wolfsburger Cityflitzers auf den Markt. Mit Ausnahme einer markentypischen Frontpartie und kleiner Modifikationen am Profil sowie Heck sind sie dem Original sehr ähnlich. Verkaufsstart ist für alle drei Modelle im Dezember - zunächst aber nur auf dem jeweiligen Heimatmarkt (Deutschland, Tschechien, Spanien).
Der Kleinste aus dem Trio ist tatsächlich der VW Up. Der Wolfsburger Kleinstwagen misst nur 3,54 Meter, während der Seat Mii einen Zentimeter und der Skoda Citigo ganze zwei Zentimeter länger ist. Eine Zahlenspielerei, die auf dem Papier ins Auge, im Alltag aber wohl gar nicht ins Gewicht fällt. Alle drei Modelle sind durch kurze Überhänge vorn und hinten gekennzeichnet, im Innenraum haben bis zu vier Personen Platz. Der Kofferraum fasst standardmäßig 251 Liter Gepäckvolumen, durch Umklappen der Rückbank kann es auf stolze 951 Liter erweitert werden.
Für den Vortrieb stehen zunächst zwei Dreizylinder-Benziner zur Auswahl, die aus einem Liter Hubraum 44 kW / 60 PS respektive 55 kW / 75 PS schöpfen. Bei einem Fahrzeuggewicht von rund 854 Kilogramm versprechen sie einen geringen Kraftstoffverbrauch. In der Spritsparvariante, die je nach Marke "Blue Motion" (VW), "Green Tec" (Skoda) oder "Ecomotive" (Seat) heißt und unter anderem mit einem Start-Stopp-System einhergeht, sollen genormt nur 4,2 Liter Super auf 100 Kilometern benötigt werden. Der CO2-Ausstoß rangiert unter der magischen Grenze von 100 g/km. Noch besser soll die noch folgende 68 PS starke Erdgasvariante mit einer CO2-Emission von nur 79 g/km abschneiden.
City-Notbremsfunktion an Bord
Nicht nur motorseitig, sondern auch sicherheitstechnisch auf der Höhe der Zeit präsentieren sich die Stadtautos dank einer City-Notbremsfunktion. Nahende Hindernisse im Straßenverkehr werden mittels Laser bis Tempo 30 registriert, der Fahrer wird gewarnt. Reagiert er nicht, wird eine Vollbremsung eingeleitet. Ziel ist es, Auffahrunfälle zu verhindern.
Für den VW Up müssen mindestens 9.850 Euro berappt werden. Die Konzerntöchter Seat und Skoda hüllen sich in puncto Preis noch in Schweigen. Fest steht, sie werden wieder einmal deutlich günstiger sein als das Wolfsburger Original. Anvisierte Marke: unter 9.000 Euro. (mid/bp)
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(Foto: Seat)
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