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Seat-Markenchef Erich Schmitt: Wir müssen vor Ort bauen.
Seat plant Produktion in Südamerika
Seat will auch außerhalb Spaniens Autos fertigen. "Für interessante Märkte wie Südamerika denken wir über eine Lokalisierung der Produktion nach", sagte Seat-Chef Erich Schmitt dem "Handelsblatt" (Mittwoch). "Autos zu verschiffen wäre nicht sinnvoll, dann erschlüge uns der niedrige Dollar-Kurs. Wir müssen vor Ort bauen", so der Manager. Die VW-Tochter muss weltweit wachsen, um die ehrgeizigen Vorgaben von Konzernchef Martin Winterkorn zu erfüllen. Nach den neuesten Plänen solle die lange Zeit defizitäre Marke im Jahr 2018 mehr als 800.000 Autos verkaufen. 2007 dürfte Schmitt mit Seat nur auf einen Absatz von rund 445.000 Autos gekommen sein, hieß es. Immerhin sei es dadurch gelungen, "ein leicht positives Ergebnis" zu erwirtschaften, bilanzierte Schmitt gegenüber der Zeitung zufrieden. Damit habe es erstmals seit Jahren kein Verlust gegeben. 2006 schloss Seat noch mit einem Fehlbetrag von 50 Millionen Euro ab. (dpa/ng)
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(Foto: Seat)
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