Seat hat mit den Gewerkschaften die Streichung von rund 1.600 Stellen vereinbart. Der Stellenabbau soll nach Presseberichten vom Mittwoch in einem Zeitraum von drei Jahren durch Vorruhestandsregelungen, freiwillige Kündigungen und Abfindungen erreicht werden. Er betrifft etwa ein Zehntel der Belegschaft des spanischen Autoherstellers. Der Konzern hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von 49 Mio. Euro eingefahren, 21,5 Prozent weniger als 2005. Nun sollen die Kosten weiter gesenkt werden. Im Gegenzug hatte VW angekündigt, in den kommenden zehn Jahren fünf Mrd. Euro in seine spanische Konzerntochter zu investieren. Der Stellenabbau bei Seat ist der zweite in weniger als zwei Jahren. Ende 2005 waren bereits knapp 700 Jobs gestrichen worden. (dpa)
Seat streicht 1.600 Stellen
Vereinbarungen mit der Gewerkschaft / Rund ein Zehntel der Belegschaft betroffen