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Auch die Anforderungen an die Werkstattmitarbeiter nehmen deutlich zu.
Automechanika-Studie
Servicepotenzial in Europa wächst
Der Anpassungs- und Wettbewerbsdruck für die europäischen Werkstätten und Ersatzteilhändler nimmt in den nächsten zehn Jahren deutlich zu. Das ist das zentrale Ergebnis der "Automechanika Studie 2008", die die Messe Frankfurt am Donnerstag veröffentlichte. "Quantitative und qualitative Änderungen stehen ins Haus", erklärte Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Center Automotive Research an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Auf der einen Seite würden die Neuwagenverkäufe langfristig sinken, der Fahrzeugbestand und das Servicepotential bis zum Jahr 2025 allerdings weiter steigen. Laut Dudenhöffer erfordern neue Fahrzeugtechnologien wie elektronische Sicherheitssysteme und elektrische Antriebe zudem deutlich höhere Logistikanforderungen und Qualifikationen im Servicegeschäft. Hauptverantwortlich für diese Prozesse seien die neuen Emissionsgesetze, bei denen die Reduktion des CO2-Ausstoßes eine zentrale Rolle spielt, sowie die steigenden Treibstoffpreise. Die europäischen Pkw-Märkte sieht der Experte auf dem Weg der Sättigung. Sinkende Fahrleistungen durch teuren Sprit und eine alternde Gesellschaft würden zu einem Rückgang der Neuzulassungen in Deutschland nach 2011 führen. Bis zum Jahr 2025 würden durchschnittlich nur noch 2,93 Millionen Autos neu in den Verkehr gebracht, hieß es. Ähnliche Entwicklungen seien auch in den anderen westeuropäische Automobilmärkte zu erwarten. Fahrzeugbestand wächst und altert Gleichzeitig bleiben die Pkw länger auf der Straße. Im Jahre 2025 werden in Deutschland der Studie zufolge knapp sechs Millionen Pkw mehr unterwegs sein als im Jahr 2005 (40,6 Millionen). In der gesamten EU werde der Bestand um 54,6 auf 279 Millionen Fahrzeuge zunehmen, prognostiziert Dudenhöffer. Dieses enorme Fahrzeugvolumen veranschauliche das wachsende Potenzial des Service- und Ersatzteilmarktes – auch für die Autohersteller.
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