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Firmenchef Erich Sixt: "Zu Pessimismus besteht kein Anlass."
Hohe Fuhrparkkosten
Sixt kündigt Sparkurs an
Sixt will sich mit einem strafferen Kostenmanagement und weiteren Preiserhöhungen gegen die Wirtschaftskrise stemmen. "Es wird ein schwieriges Jahr, gar keine Frage", sagte Konzernchef Erich Sixt am Donnerstag in München. Eine vorsichtige Planung sei angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise das "Gebot der Stunde". "Zu Pessimismus besteht jedoch kein Anlass." Dank niedrigerer Fuhrparkkosten sowie geplanter Preiserhöhungen bei den Firmenkunden um drei bis fünf Prozent peilt das Unternehmen ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern an. Bei möglichen Übernahmen will Sixt derweil vorsichtig bleiben. "Alle Akquisitionen, die ich in meinem Leben gemacht habe, waren klein und gut verdaubar", sagte der Konzernchef. Zwar sei eine Reihe von größeren Wettbewerbern zu günstigen Preisen zu haben, doch dürfte sich wegen des schwierigen Marktumfeldes kaum ein Käufer finden, "und Sixt ist es auch nicht". Er wolle nicht seine Energie darauf verschwenden, marode Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, sagte Sixt. Interessant bleibe allerdings der spanische Markt, wo der Autovermieter bereits zugekauft hatte. "In Spanien würden wir gerne noch schneller wachsen. Dort suchen wir aktiv, das bekenne ich." Nach dem Gewinneinbruch 2008 machten dem Unternehmen auch zum Start ins Jahr die hohen Fuhrparkkosten zu schaffen. Sixt passt seit einiger Zeit seine Flotte an den Nachfragerückgang an. Dies dürfte aber erst ab dem zweiten Quartal greifen, erwartet Sixt. Für die ersten drei Monate dieses Jahres schloss er deshalb rote Zahlen nicht aus. Zumindest habe sich die Nachfrage aber bis März trotz des harten Winters stabil entwickelt, dies erwartet Sixt auch für das Gesamtjahr.
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(Foto: Jörg Koch/ddp)
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