Samstag, 26.05.2012
20.04.2009
Share |
Daimler-Auslandsgeschäft

Smart kommt nach China

Daimler bringt den smart nach China. Der zweisitzige Autowinzling sei für die ständig wachsenden Metropolen genau das richtig Auto, betonte der Stuttgarter Konzern am Montag auf der Automesse in Shanghai. Daimler-Chef Dieter Zetsche erwartet in diesem Jahr in China ein zweistelliges Wachstum für die Pkw-Modelle des Konzerns. "Wir sind die am schnellsten wachsende Premiummarke in China", betonter er. Der März sei mit 5.000 verkauften Autos (plus 50 Prozent) der bislang erfolgreichste Monat für Daimler in China gewesen. Im ersten Quartal verkaufte Mercedes-Benz mit 11.000 Autos rund 30 Prozent mehr als im Jahr davor. Der smart wird zunächst in 17 chinesischen Städten angeboten. Ein Daimler-Sprecher sagte, es gebe bislang etwa 1.000 Vorbestellungen und 1,2 Millionen chinesische Interessenten, die sich per Internet über den Kleinwagen informiert hätten. Auch die neue Generation der A und B-Klasse biete Potenzial für China. Dort wird seit kurzem auch die aktuelle B-Klasse angeboten, die aber im Gegensatz zur C-und E- Klasse nicht im Lande produziert wird. Zetsche präsentierte auf der Auto Shanghai auch die Luxusmodelle des Konzerns. Weil China inzwischen der wichtigste Markt für die S- Klasse sei, wurden die Modellerneuerung dieser Klasse sowie das erste Hybridmodell als Weltpremiere in China ausgestellt. Mit dem S 400 Hybrid bringe Daimler als erster Autokonzern die Lithium-Ionen- Batterie in einen Serien-Hybrid, sagte der Daimler-Vorstandschef. Daimler mit Verspätung auf chinesischem Markt Der Premiummarkt in China wachse schneller als der Volumenmarkt und davon wolle Daimler überproportional partizipieren. Der Stuttgarter Autobauer ist aber relativ spät mit einer Inlandsproduktion auf den chinesischen Markt gekommen. Audi und BMW verkaufen dort deutlich mehr Fahrzeuge als Daimler. Zetsche sagte, es gebe Fortschritte bei den Verhandlungen mit dem Betriebsrat über das milliardenschwere Sparprogramm bei Daimler. Die Stimmung sei konstruktiv. Einzelheiten nannte er nicht. Ob die Verhandlungen wie geplant Ende April abgeschlossen sein werden, wollte er nicht kommentieren. Der Konzern will unter anderem die Arbeitszeit ohne vollen Lohnausgleich verkürzen. (dpa)

 
 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

Bisher noch keine Kommentare! Geben Sie doch den Ersten ab.

0 Leserbriefe

"HB ohne Filter" vom 25. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute u.a.: Diskussion zur "Meister-HU", Elektroauto, Rabattschleusen und Rolf Leuchtenberger MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

AUTOHAUS/asp-Servicekongress: Die Zukunft der Dialogannahme

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Dialogannahme gewinnbringend organisieren! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr