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Der Smart wird vorerst in 17 chinesischen Städten verkauft.
Daimler-Auslandsgeschäft
Smart kommt nach China
Daimler bringt den smart nach China. Der zweisitzige Autowinzling sei für die ständig wachsenden Metropolen genau das richtig Auto, betonte der Stuttgarter Konzern am Montag auf der Automesse in Shanghai. Daimler-Chef Dieter Zetsche erwartet in diesem Jahr in China ein zweistelliges Wachstum für die Pkw-Modelle des Konzerns. "Wir sind die am schnellsten wachsende Premiummarke in China", betonter er. Der März sei mit 5.000 verkauften Autos (plus 50 Prozent) der bislang erfolgreichste Monat für Daimler in China gewesen. Im ersten Quartal verkaufte Mercedes-Benz mit 11.000 Autos rund 30 Prozent mehr als im Jahr davor. Der smart wird zunächst in 17 chinesischen Städten angeboten. Ein Daimler-Sprecher sagte, es gebe bislang etwa 1.000 Vorbestellungen und 1,2 Millionen chinesische Interessenten, die sich per Internet über den Kleinwagen informiert hätten. Auch die neue Generation der A und B-Klasse biete Potenzial für China. Dort wird seit kurzem auch die aktuelle B-Klasse angeboten, die aber im Gegensatz zur C-und E- Klasse nicht im Lande produziert wird. Zetsche präsentierte auf der Auto Shanghai auch die Luxusmodelle des Konzerns. Weil China inzwischen der wichtigste Markt für die S- Klasse sei, wurden die Modellerneuerung dieser Klasse sowie das erste Hybridmodell als Weltpremiere in China ausgestellt. Mit dem S 400 Hybrid bringe Daimler als erster Autokonzern die Lithium-Ionen- Batterie in einen Serien-Hybrid, sagte der Daimler-Vorstandschef. Daimler mit Verspätung auf chinesischem Markt Der Premiummarkt in China wachse schneller als der Volumenmarkt und davon wolle Daimler überproportional partizipieren. Der Stuttgarter Autobauer ist aber relativ spät mit einer Inlandsproduktion auf den chinesischen Markt gekommen. Audi und BMW verkaufen dort deutlich mehr Fahrzeuge als Daimler. Zetsche sagte, es gebe Fortschritte bei den Verhandlungen mit dem Betriebsrat über das milliardenschwere Sparprogramm bei Daimler. Die Stimmung sei konstruktiv. Einzelheiten nannte er nicht. Ob die Verhandlungen wie geplant Ende April abgeschlossen sein werden, wollte er nicht kommentieren. Der Konzern will unter anderem die Arbeitszeit ohne vollen Lohnausgleich verkürzen. (dpa)
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