Die Kleinwagenmarke Smart macht bei ihrer Sanierung nach eigenen Angaben Fortschritte. Hinsichtlich der Restrukturierung sei man "gut unterwegs", sagte der Chef der DaimlerChrysler-Tochter, Ulrich Walker, am Mittwoch zum Auftakt der Tokyo Motor Show. Insgesamt verkaufte der Hersteller weltweit in den ersten neun Monaten dieses Jahres 105.000 Fahrzeuge; das entspricht einer Steigerung von 6,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. In 2007 soll die Gewinnschwelle erreicht werden. Man richte den Fokus künftig auf die beiden Modelle Fortwo und Forfour, hieß es. Die neue Fortwo-Generation soll nach den Worten von Walker in der ersten Hälfte 2007 auf den Markt kommen. Bei der Motorisierung werde man auf Aggregate des japanischen Partners Mitsubishi Motors zurückgreifen (wir berichteten). Bis Ende dieses Jahres solle zudem beschlossen werden, ob der Zweisitzer auch in den US-Markt eingeführt werde. Anders als das gegenwärtige Modell sei der neue Fortwo u.a. hinsichtlich der Abgasvorschriften und Crashsicherheit auch für die USA geeignet. "Ich habe große Hoffnung, dass sich das Projekt rechnet, so dass wir auf den US-Markt gehen können", sagte Walker. Ferner solle 2007 über den Nachfolger des Forfour entschieden werden. Diese Überlegung schließe auch die Wahl eines weiteren Partners neben Mitsubishi ein. Den Wagen als Smart alleine zu produzieren, mache keinen Sinn, erklärte Walker. Wichtig sei, dass man auf höhere Stückzahlen komme. Künftig solle die Kleinwagenmarke in Japan noch bekannter gemacht werden, so der Manager weiter. In den ersten fünf Jahren seit Markteinführung wurden bisher 20.000 Fahrzeuge verkauft. (dpa)
Smart sieht sich bei Sanierung auf gutem Weg
Markenchef Walker: Turn-around soll 2007 gelingen / Fortwo-Nachfolger kommt eventuell auch auf US-Markt