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Der Pkw-Markt lag im Juli nur 1,5 Prozent über dem schwachen Vorjahresniveau.
KBA
Sommerflaute auf dem Automarkt
Der deutsche Pkw-Markt kommt nicht in Fahrt. Im gewohnt zulassungsschwachen Juli seien 262.534 Autos neu für den Straßenverkehr angemeldet worden, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag in Flensburg mit. Dies entspreche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahrsmonat um 1,5 Prozent. Damit wird der positive Halbjahreswert zum Start der zweiten Jahreshälfte (1.895.703 Neuzulassungen, plus 3,3 Prozent) fortgeschrieben. Allerdings war der Automarkt 2007 wegen der Mehrwertsteuererhöhung auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Die Herstellerverbände VDA und VDIK zeigten sich von der Entwicklung im Berichtsmonat enttäuscht. "Von einer Markterholung kann auch im Juli keine Rede sein", hieß es etwa beim Importeursverband in Bad Homburg. Arbeitstagbereinigt habe er sogar das Niveau des Juli 2007 verfehlt. Die private Pkw-Nachfrage liege immer noch fast 20 Prozent unter dem Jahr 2006. Der VDA hält nichtsdestotrotz an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest und erwartet eine leichte Erholung des Marktes von 3,15 auf 3,2 Millionen Neuzulassungen. Im Juli verfestigte sich der Trend zu kleineren, verbrauchsgünstigen Autos weiter. Laut KBA feierten im Segmentbereich u.a. die Minis (plus 17,4 Prozent), die Mittelklasse (plus 7,2 Prozent) sowie die Kompaktklasse (plus 5,4 Prozent) die größten Zugewinne. Rückläufig waren dagegen die Anteile der Oberen Mittelklasse (minus 19,5 Prozent), Wohnmobile (minus 13,4 Prozent) und Vans (minus 10,8 Prozent).
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(Foto: Nigel Treblin/ddp)
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