Samstag, 26.05.2012
01.06.2010
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Nachrüstung

Start frei für neue Filter-Förderung

Das Rußpartikelfilter-Nachrüsten geht in die nächste Runde. Seit diesem Dienstag (1. Juni) können Halter eines älteren Dieselfahrzeugs für einen nachträglich eingebauten Filter beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen Antrag auf einen Barzuschuss von 330 Euro stellen.

Die Förderanträge für einen Zuschuss zur Partikelfilternachrüstung können online unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Gefördert werden Pkw und Wohnmobile, die vor dem 1. Januar 2007 erstmalig zugelassen wurden sowie leichte Nutzfahrzeuge, deren Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009 erfolgte. Der Einbau des Filters muss zwischen dem 13. Mai 2010 und dem 31. Dezember 2010 erfolgen. Analog zur Umweltprämie zeigt eine Fördermittelübersicht der Behörde den aktuellen Stand der Antragseingänge. Am ersten Tag der Online-Schaltung sind bereits über 2.800 Anträge eingegangen. Der Fördertopf reicht für rund 160.000 Anträge

Bei der Neuauflage des Förderprogramms berücksichtigt der Bund nun auch Handwerker und Gewerbetreibende. Sie können seit Mitte Mai als Halter von Kleintransportern und leichten Nutzfahrzeugen nun ebenfalls den Zuschuss in Anspruch nehmen, wenn sie ihr Fahrzeug nachrüsten. Genau wie beim Pkw können die Anträge ab sofort online beim Bafa gestellt werden.

Allerdings gilt die Förderung bei Nutzfahrzeuge nur für Systeme, die zwischen dem 3. Mai und dem 31. Dezember 2010 verbaut werden. Der Stichtag ist der 17. Dezember 2009, vor dem das Nutzfahrzeug erstmals zugelassen sein muss. Weitere Informationen über Partikelfilter-Systeme für Pkw, Transporter, Reisemobile und schwere LKW gibt es unter anderem beim Abgasspezialisten HJS. Details zu Fördermöglichkeiten der verschiedenen Partikelfilter-Systemen sowie Fördervoraussetzungen können über die Bafa-Hotline unter 030-346465480 in Erfahrung gebracht werden.

Zahlreiche Vorteile

Das Förderprogramm bringt Betrieben und Anwohnern eine Reihe von Vorteilen. Mit einem Dieselpartikel-Filter ist man bei Kunden- und Lieferfahrten in allen deutschen Städten mit der grünen Plakette uneingeschränkt mobil. Zusätzlich wird der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs gesteigert. Um die Feinstaubbelastung zu senken und die Luftqualität zu verbessern, setzen mittlerweile mehr als vierzig Städte auf Fahrbeschränkungen für Diesel ohne Abgasminderungssystem. Darunter sind viele Wirtschaftsstandorte wie Berlin, Stuttgart, München, Köln, das Ruhrgebiet oder Düsseldorf, in denen Handwerker und Transporteure mit ihren Fahrzeugen besonders stark vertreten sind. (rp/mid/st)

 
 
 
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