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PSA-Chef Christian Streiff will in Westeuropa weitere Stellen abbauen und die Zahl der Plattformen verringern.
Stellenabbau bei Peugeot geht weiter
Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën will in Westeuropa weitere Stellen abbauen und die Zahl der verwendeten Plattformen verringern. Dies berichtet das "Handelsblatt" in seiner Montagsausgabe unter Berufung auf ein Gespräch mit Konzernchef Christian Streiff. Auf die Frage, ob der Konzern pro Jahr 2.000 bis 3.000 Stellen streichen will, die durch Verrentung frei werden, antwortete er: "Das ist in der Tat der vorgesehene Rhythmus bei den natürlichen Abgängen." Als Begründung nannte Streiff, dass das Unternehmen im Vergleich zu den Wettbewerbern einen Kostennachteil zwischen zehn und dreißig Prozent habe. In diesem Jahr baut der Konzern in Westeuropa rund 7.000 Stellen ab; davon sollen 5.000 Mitarbeiter bis Ende des Jahres auf freiwilliger Basis gehen, der Rest sind durch Verrentung frei werdende Posten. Vergangene Woche hatte Streiff die Details seines Strategie-Plans "Cap 2010" vorgestellt, nach dem das Unternehmen bis 2010 eine operative Gewinn-Marge von 5,5 bis sechs Prozent erreicht haben will (wir berichteten). Im ersten Halbjahr lag sie bei 2,7 Prozent. Zudem solle der Absatz um 700.000 auf vier Mio. Fahrzeuge steigen. Komplette Modellpalette anbieten Einsparpotenzial sieht der Manager auch bei der Plattform-Strategie. Zwar produziere der Konzern für seine Marken Peugeot und Citroën verschiedene Fahrzeuge auf gleicher Basis. Streiff räumte aber ein, dass in der Vergangenheit die Modelle technisch so weit ausdifferenziert worden seien, dass der Einspareffekt durch die gemeinsamen Plattformen zum großen Teil aufgezehrt worden sei. Er kündigte gegenüber der Zeitung an, dass die Zahl der Plattformen sinken werde. Darüber hinaus sagte Streiff, die Konzern-Marken Peugeot und Citroën besser voneinander abgrenzen und damit unterschiedliche Kundengruppen ansprechen zu wollen. Künftig soll ihnen sowohl Citroën als auch Peugeot jeweils eine komplette Modellpalette anbieten. "Peugeot muss sich stärker Richtung Robustheit und Eleganz und damit in Richtung der deutschen Autos entwickeln", nannte der PSA-Chef als Vorgabe. Ambitionen habe der Konzern auch in der Oberklasse. So würden für die Nachfolger von Peugeot 607 und Citroën C6 höhere Absatzziele als für die aktuellen Modelle angepeilt. (ab)
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(Foto: PSA)
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