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Im größten amerikanischen VW-Werk in Puebla soll ab 2010 ein neuer Kompaktwagen vom Band laufen.
Gehaltserhöhung
Streik im VW-Werk in Mexiko beendet
Die rund 9.400 Beschäftigten des Volkswagen-Werks in der mexikanischen Stadt Puebla haben ihren Streik beendet. Wie Volkswagen de México am Samstag mitteilte, einigten sich Geschäftsführung und Gewerkschaft auf eine Gehaltserhöhung um drei Prozent und eine zusätzliche Einmalzahlung von 2.000 Pesos (110 Euro). Das größte VW-Werk in Amerika war seit dem 18. August bestreikt worden, nachdem zuvor Gespräche über eine Erhöhung der Gehälter gescheitert waren. VW hatte nach eigenen Angaben eine zusätzliche Einmalzahlung von 5.500 Pesos (rund 400 Euro) und eine Erhöhung der Bezüge um ein Prozent ab dem kommenden Jahr angeboten, was die Arbeitnehmerseite ablehnte. Sie hatte zunächst acht Prozent und dann drei Prozent Erhöhung der Gehälter gefordert. Jetzt werden die Gehälter um zwei Prozent ab dem 18 August und um ein weiteres Prozent ab dem 1. Dezember dieses Jahres angehoben. Der letzte Streik bei VW in Puebla, wo unter anderem der New Beetle und die Modelle Bora/Jetta für den Weltmarkt gebaut werden, hatte im Jahr 2006 ebenfalls fünf Tage gedauert. Das Werk in Puebla rund 120 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt ist die größte Fabrikation des Volkswagen-Konzerns in Amerika. Im vergangenen Jahr wurden hier 450.000 Fahrzeuge gebaut. Ab 2010 Jahr soll hier ein neuer Kompaktwagen vom Band laufen. (dpa)
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(Foto: VW)
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