Autohersteller dürfen den Hybridantrieb laut einer Studie zu den wirtschaftlichen Chancen alternativer Antriebsquellen nicht ignorieren. "Die weitere Entwicklung des weltweiten Marktanteils für Hybridfahrzeuge ist zwar schwer abzuschätzen", sagte der Autoexperte der Beratungsfirma Price Waterhouse Coopers, Franz Wagner, heute anlässlich des World Mobility Forums in Stuttgart. "Trotzdem müssen die Firmen das Risiko eingehen, in diese Technologie zu investieren." Wer diesen Trend verpasse, könne dauerhaft Marktanteile verlieren. Entscheidend für den Erfolg der Antriebstechnik werden nach Einschätzung des Experten die Märkte in den USA und China sein. Der Markt für Hybridfahrzeuge werde derzeit noch mehr von Trends als von wirtschaftlichen Überlegungen geprägt, geht aus der Studie der Beratungsfirma weiter hervor. Hybridautos spielten ihre Mehrkosten erst nach sechs bis zehn Jahren Betriebszeit wieder ein. Nach Einschätzung von Wagner wird das Volumen der Hybridfahrzeuge bis zum Jahr 2010 bei rund einer Mio. Fahrzeuge liegen. Über 70 verschiedene Modelle sollen dann am Markt vertreten sein. Der Hybridantrieb ist eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor. (dpa)
Studie: Autohersteller dürfen Hybridantrieb nicht ignorieren
Wer den Trend verpasst, kann dauerhaft Marktanteile verlieren