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Zahlreiche Autobauer unterhalten bereits Produktionsanlagen in Osteuropa.
Studie: Autoproduktion ist in Osteuropa rund ein Viertel günstiger
In Osteuropa kann nach einer aktuellen Studie ein Auto etwa 23 Prozent billiger produziert werden als in Deutschland. So lägen allein die Lohnkosten für ein Fahrzeug der Golfklasse in Deutschland bei 1.926 Euro, in Osteuropa hingegen bei 770 Euro, berichtete Professor Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft in Geislingen am Mittwoch. Die osteuropäischen Niedriglohnländer verfügten über einen Personalkostenvorteil von 60 Prozent. Während die Lohnkosten für ein Auto der Kompaktklasse in Deutschland nur etwa 15 Prozent der Produktionskosten ausmachten, lägen die Materialkosten als größter Posten bei 6.584 Euro. Auch hier gibt es in Osteuropa laut Untersuchung große Vorteile mit einem Materialkostenblock von 5.065 Euro. Diez legte seiner Studie folgende Angaben zu Grunde: Das Auto wird in Deutschland vom Hersteller für 12.423 Euro gefertigt (Osteuropa: 9.527 Euro). Der Gewinn liegt bei 612 Euro (Ost: 476 Euro). Der Werksabgabepreis in Deutschland beläuft sich somit in Deutschland auf 13.044 Euro, im Osten auf 10.003 Euro. Bei Händlermargen von 2.611 Euro (Deutschland) und 1.801 Euro (Osteuropa) liegt der Netto-Listenpreis hier zu Lande bei 15.655 Euro, in Osteuropa bei 11.804 Euro. Für den Endverbraucher kommen noch regional unterschiedliche Steuern dazu. (dpa)
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(Foto: Archiv/iStockphoto/AHO-Montage)
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