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Studie: Deutsche Autohersteller gut ausgelastet
Die deutschen Autobauer sind mit ihren in Deutschland produzierten Fahrzeugen für den immer härter werdenden weltweiten Konkurrenzkampf gut aufgestellt. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmen Polk Marketing Systems. Demzufolge garantiere die weltweit hohe Nachfrage nach Pkw "Made in Germany" auch künftig eine gute Auslastung der heimischen Werke. Dieses Jahr werde mit 5,6 Mio. (2006: 5,4 Mio.) gebauten Wagen trotz schwachem Inlandsabsatz wieder ein neuer Rekord aufgestellt. Bis Ende 2012 erwartet Polk sogar das Überschreiten der 5,8-Millionen-Grenze. Die Hochrechnung basiert auf jüngsten Exporterfolgen: Für das laufenden Jahr würden die Pkw-Ausfuhren erstmals die Hürde von vier Mio. Fahrzeugen nehmen, hieß es. Nach Ansicht der Essener Marktforscher gehen in fünf Jahren knapp 4,4 Mio. Fahrzeuge ins Ausland. Damit würden 75 Prozent der deutschen Produktion exportiert. Hauptabnehmer seien mit rund 70 Prozent die europäischen Länder, gefolgt vom amerikanischen Kontinent (ca. 20 Prozent) und Asien mit über zehn Prozent. Der inländische Neuwagenmarkt leide dagegen weiterhin unter den Ende 2006 getätigten Vorkäufen und der noch nicht anspringenden Konsumbereitschaft der deutschen Autofahrer. Das Unternehmen geht nach heutigem Kenntnisstand von maximal 3,3 Mio. Neuzulassungen für das laufende Jahr aus. Verschiedene Branchenverbände wie der VDIK und der ZDK hatten jüngst ihre Prognosen auf 3,25 Mio. neu angemeldete Pkw zurückgefahren (wir berichteten). Auch für die nächsten Jahre werde die erreichbare Obergrenze der jährlichen Nachfrage bei etwa 3,5 Mio. Pkw liegen, so Polk. (rp)
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(Foto: Opel)
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