General Motors, DaimlerChrysler und Ford haben im vergangenen Jahr bei der Produktivität im Vergleich zu den japanischen Autokonzernen in den nordamerikanischen Autofabriken deutlich aufgeholt. Toyota, Nissan und Honda führten die Liste der produktivsten Autohersteller Nordamerikas jedoch weiter an. Dies geht aus dem am Donnerstag in Detroit veröffentlichten Harbour-Bericht hervor, einer jährlichen Studie der amerikanischen Beratungsfirma Harbour Consulting. Toyota benötigte demnach in seinen nordamerikanischen Fabriken im Schnitt 29,93 Stunden für den Bau eines Autos, Nissan 29,97 Stunden und Honda 31,63 Stunden. Nissan beteiligte sich nicht an der Studie, so dass diese Ziffer geschätzt wurde. General Motors benötigte 32,36 Stunden je Auto, DaimlerChrysler 32,90 Stunden und Ford 35,10 Stunden. Harbour geht für 2007 angesichts geplanter Werksschließungen bei den drei nordamerikanischen Firmen von weiteren Produktivitätsgewinnen aus. Toyota und Honda verdienten im vergangenen Jahr vor Steuern jeweils mehr als 1.200 US-Dollar je Auto. Dagegen verzeichnete Chrysler einen Verlust von 1.072 US-Dollar je Auto. General Motors verlor 1.436 US-Dollar und Ford sogar 5.234 US-Dollar je Auto. (dpa)
Studie: US-Autobauer werden produktiver
Benötigte Fertigungszeit pro Fahrzeug nähert sich japanischer Konkurrenz an