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Swift-Facelift
Suzuki erhofft sich neue Impulse
Der neue Suzuki Swift kommt am 10. September in die Schauräume. Viele Kunden werden genau hinsehen müssen, denn äußerlich wurde nicht viel geändert am derzeit erfolgreichsten Auto des japanischen Herstellers in Deutschland. Auch der Preis geht mit dem Einstieg von 10.990 Euro im Vergleich zum derzeitigen Modell nur um 290 Euro nach oben. Dafür bekommt der Kunde aber zum Beispiel statt bisher vier Airbags zukünftig sieben und noch einige andere zusätzliche Features.
234.400 Einheiten des Swift brachte Suzuki seit dem Marktstart 1984 auf die deutschen Straßen. Allein die derzeit aktuelle Version wurde von 2005 bis 2009 über 57.000 Mal verkauft. Der Newcomer solle noch in diesem Jahr 5.000 Zulassungen bringen, im ersten ganzen Verkaufsjahr 2011 dann 12.000, sagte Suzuki-Vertriebsleiter Thomas Wysocki gegenüber AUTOHAUS Online. Und da der Swift bisher ein Drittel der Verkäufe der Marke hierzulande ausmacht, kann daraus auch auf das Gesamtziel der Marke im nächsten Jahr geschlossen werden: 35.000 bis 36.000 Einheiten. Das bestätigte auch Wysocki.
Der Schwerpunkt liegt bei der Einführung des neuen Swift auf dem Benziner. Begründet wird das mit dem bisherigen Dieselanteil von nur fünf Prozent. Allrad- und Dieselversion sind denn auch erst ab Dezember erhältlich.
Zu vorsichtige Planung
In Deutschland liegt Suzuki per Ende Juli mit bisher 18.507 verkauften Einheiten und einem Marktanteil von 1,08 Prozent auf Platz 20 der in der Zulassungsstatistik gelisteten 48 Marken. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Normaljahr 2008 ist dies ein Minus von 18,4 Prozent. Eine zu vorsichtige Planung und damit einhergehende Lieferengpässe würden derzeit mehr Verkäufe verhindern, räumte Wysocki ein. 2009 hatte die japanische Kleinwagenmarke überdurchschnittlich von der Abwrackprämie profitiert und 59.198 Fahrzeuge neu zugelassen.
International ist die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischem Hamamatsu der führende Anbieter im Minicar-Segment und hat im Kalenderjahr 2009 als weltweit zehntgrößter Automobilhersteller 2,388 Millionen Fahrzeuge produziert. Der neue Swift kommt wie sein Vorgänger aus dem ungarischen Werk in Esztergom. (dp)
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(Foto: Suzuki)
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