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Tarifabschluss im Kfz-Gewerbe Baden Württemberg
Die tariflichen Löhne und Gehälter der rund 55.000 Beschäftigten sowie 9.000 Auszubildenden im Kraftfahrzeuggewerbe in Baden-Württemberg werden mit Wirkung zum 1. Juni um 1,5 Prozent erhöht. Für die Monate März, April und Mai erhalten die Beschäftigten einen Einmalbetrag von insgesamt 95 Euro, Auszubildende von 30 Euro. Darauf einigten sich in der Nacht von Montag auf Dienstag der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg und die IG Metall Baden-Württemberg nach vier Verhandlungsrunden. "Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage im Kraftfahrzeuggewerbe konnten weitreichende Flexibilisierungen bei der Arbeitszeit erreicht werden", hieß es in einer Verbandsmitteilung. So können zukünftig 15 Prozent einer Belegschaft 40 Wochenstunden arbeiten. Zudem seien der Zeitrahmen und der Ausgleichszeitraum des Arbeitszeitkontos erheblich ausgeweitet worden. Samstags kann zukünftig mit einer unbegrenzten Zahl von Mitarbeitern zuschlagsfrei gearbeitet werden, sofern der Betriebsrat zustimmt und die wöchentliche tarifliche Arbeitszeit von 36 Stunden nicht überschritten wird. Durch die Reduzierung von Sonderurlaubstagen und den Wegfall der bezahlten Freistellung an den Nachmittagen von Heiligabend und Silvester erhöhe sich das Arbeitsvolumen deutlich. (ng)
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