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Tarifkonflikt im Kfz-Gewerbe NRW spitzt sich zu
Mit der klaren Forderung nach einem Ausgleich für gesicherte tarifliche Einkommen sind die Arbeitgeber der rund 7.000 Kfz-Meisterbetriebe Nordrhein-Westfalens in die laufende Tarifrunde gegangen. Angesichts der anhaltenden Absatzschwäche bei Neu- und Gebrauchtwagen, des wachsenden Herstellerdrucks für Investitionen und anhaltender Strukturprobleme, die mittelständischen Autohäuser und Werkstätten nicht in die Lage versetzen, steigende Arbeitskosten am Markt zu erwirtschaften und zu bezahlen, sei dies geboten, sagte ein Sprecher des Kfz-Gewerbes NRW. Die hohe Zahl von Insolvenzen und Sanierungsfällen spreche eine deutliche Sprache. Obwohl einige Arbeitgeber Auswege aus dem Flächentarifvertrag suchten, wolle der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes NRW an diesem festhalten. Voraussetzung sei aber die Anpassung an die bekannt schwierige Branchensituation. Insofern sei der IG Metall angeboten worden, der geforderten Erhöhung der Tarifentgelte in Höhe von 1,8 Prozent zuzustimmen, wenn die Arbeitnehmer bereit seien, die tarifliche Arbeitszeit in gleichem Umfang kostenneutral zu verlängern. Diesem Vorschlag habe sich die Gewerkschaft in den laufenden Tarifverhandlungen bisher rigoros verweigert. (ng)
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