Samstag, 26.05.2012
25.03.2008
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Studie

Tausende Stellen in deutscher Autoindustrie in Gefahr

In der deutschen Autoindustrie droht einer Studie zufolge in den kommenden fünf Jahren der Verlust von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen. "Im Produktionsbereich werden bei den Autobauern nach unserer Einschätzung bis 2013 zwischen 15.000 und 20.000 Arbeitsplätze entfallen", schreibt der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer in einer Studie, die der "Welt am Sonntag" vorliegt. Hintergrund sei, dass künftig ein größerer Teil der Autos als bisher lokal in den Märkten Russland und USA gebaut wird. Im Gegensatz zu der Analyse sieht der Verband der Automobilindustrie (VDA) in den nächsten Jahren keinen massiven Verlust von Arbeitsplätzen in Deutschland. Zwar würden die deutschen Hersteller in Zukunft einen erheblichen Teil ihrer Fahrzeuge und Teile weltweit produzieren werden. "Dabei zeigen die Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre, dass wir trotz der wachsenden Produktion rund um die Welt auch im Inland einen Zuwachs der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie hatten", argumentierte VDA-Präsident Matthias Wissmann in einer schriftlichen Stellungnahme. Nach den Worten von Wissmann hat die Autoindustrie im Januar 751.700 Menschen in Deutschland beschäftigt. Das seien 11.500 Mitarbeiter oder 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr gewesen. Dabei nehme vor allem die Zahl der Beschäftigten im Bereich der Forschung und Entwicklung stetig zu. Die meisten Stellen bauten die Zulieferer mit plus zwei Prozent auf. Ungeachtet der notwendigen Produktionsverlagerung in Wachstumsmärkte wie China, Indien oder Russland werde es auch in 20 oder 30 Jahren noch eine leistungsstarke Autoproduktion in Deutschland geben, hieß es vom VDA.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Dollarkurs beschleunigt Kapazitätsaufbau in den USA"

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

26. März 2008 15:52
P.Schmid meint:
Ist doch klar: wenn der Bäcker die Brötchen nicht mehr verkaufen kann, wiel Sie 1.zu teuer sind 2. die Mischung nicht schmeckt, weil er den Trend der Zeit verschlafen hat und 3. muss er sich anders orientieren und 4. wenn nicht, gibt´s kein Personal mehr.
Merke: Wettbewerb schläft nicht, Wirtschaftswachstum Deutschland:der Glaube und Wunder haben schon oft geholfen!!

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