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Kriminalität im Autohaus

Kriminalität im Autohaus
© Foto: Fotolia/Andrey Armyagov

Vorbei sind die Zeiten, in denen Poller und Zäune reichten, um Höfe abzusichern. Eine neue Form des Autodiebstahls verunsichert die Branche. Das AUTOHAUS Dossier zum Thema Kriminalität zeigt, welche Gefahren lauern und welche Schutzmöglichkeiten es gibt.

Wie sichere ich mein Autohaus denn nun am besten ab? Umfriedungen sind gut, haben aber eine Kehrseite: Nicht nur Täter, sondern auch Kunden kommen außerhalb der Geschäftszeiten nicht auf den Hof. Poller hingegen sind keine Kundenabwehrwaffe und schützen vor Diebstahl des Fahrzeugs.

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Den Klau aus und an Kfz verhindern sie aber nicht. Videokameras könnten diese Sicherheitslücke schließen, bergen aber rechtliche Fallstricke. Denn Kameras zeichnen schließlich nicht nur potenzielle Täter, sondern während der Geschäftszeiten auch Kunden und Mitarbeiter auf. Es handelt sich um die Verarbeitung personenbezogener Daten.

Vor dem Einsatz von Kameras sollte daher ein Anwalt konsultiert werden. Dann sollten hochwertige Kameras über eine Sicherheitsfirma und aus Bildqualitätsgründen nicht im Baumarkt gekauft werden. Idealerweise wären die Kameras zumindest nachts auf einen Wachoder Sicherheitsdienst aufgeschaltet. Denn wichtig ist, dass das Grundstück non-stop von geschultem Personal überwacht wird. (jko)

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