Samstag, 26.05.2012
04.08.2010
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Erstes Quartal

Toyota mit kräftigem Lebenszeichen

Toyota kehrt nach Einbrüchen in Folge einer Pannenserie schneller auf die Erfolgsspur zurück als erwartet. Im ersten Quartal des noch bis zum 31. März 2011 laufenden Geschäftsjahres fuhr der Branchenprimus dank der reißenden Nachfrage in China und anderen asiatischen Nachbarländern nach seinen Hybrid-Autos sowie dank strikter Kostensenkungen einen Reingewinn von 190,5 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro) ein, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 77,8 Milliarden Yen zu Buche gestanden. Der Umsatz stieg zwischen April und Juni um 27 Prozent auf rund 4,9 Billionen Yen.

Zugleich hob Toyota die Prognose für das Gesamtjahr an und rechnet jetzt unter dem Strich mit einem Gewinn von 340 Milliarden Yen. Zuvor war man noch von 310 Milliarden Yen ausgegangen. Der Umsatz dürfte sich auf 19,5 Billionen Yen belaufen statt 19,2 Billionen Yen. Toyota peilt zugleich einen weltweit höheren Absatz als bisher an: Demnach dürfte der Konzern global 7,38 Millionen Autos absetzen und damit rund 90.000 Wagen mehr als bislang gedacht, wie das Unternehmen mitteilte.

Nach einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) hat sich Toyota nach seiner Schwächephase den Spitzenplatz des wirtschaftlich und technologisch leistungsstärksten Autobauers zurück erkämpft und den deutschen Herausforderer Volkswagen abgelöst. Toyota war es trotz des Rückrufs von mehr als 8,5 Millionen Autos bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Die Pannenserie hatte vor allem in den USA das Vertrauen in Toyota sinken lassen. Doch der gute Ruf scheint nicht nachhaltig ramponiert zu sein.

Sparkurs trägt Früchte

Das gute Abschneiden von Toyota basiert vor allem auf der hohen Nachfrage in China und Südostasien. "Asien wächst ziemlich schnell und wird weiter wachsen", sagte Toyota-Manager Takahiko Ijichi bei Vorlage der Quartalsergebnisse. Hinzu kommen allerdings auch die internen Sparprogramme. Man werde weiter daran arbeiten, die Kosten zu senken. "Durch diese Aktivitäten und einer weiteren Verbesserung der Ertragsstruktur werden wir unsere Bemühungen maximieren, unsere Prognosen zu übertreffen", fügte Ijichi hinzu.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Betriebsergebnis deutlich verbessert – Robuster Heimatmarkt

 
 
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