Der japanische Autohersteller Toyota lässt den neuen Camry ab Frühjahr 2007 auch im US-Werk von Wettbewerber Subaru bauen. Das teilte die Subaru-Mutter Fuji Heavy Industries (FHI) heute mit. In das Werk im US-Bundesstaat Indiana, in dem die Subaru-Modelle Legacy, Outback, Baja und B9 Tribeca vom Band rollen, würden für die Umrüstung der Fertigungslinien 230 Mio. US-Dollar investiert, hieß es. Die Produktionskapazität erhöhe sich ab dem kommenden Jahr auf jährlich 240.000 Einheiten, davon rund 100.000 Camry. Insgesamt sollen 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die beiden Unternehmen kündigten ebenfalls an, dass FHI Fahrzeuge für Toyota entwickeln wird. Außerdem werde derzeit die Serienentwicklung eines Subaru-Hybridmodells auf der Basis des Toyota Hybridsystems geprüft. Im vergangenen Jahr hatte sich Toyota mit einem Anteil von 8,7 Prozent als Hauptaktionär bei der Subaru-Mutter eingekauft. Seitdem suchen die Konzerne nach Synergien. In den USA ist der Camry seit vier Jahren der meistverkaufte Pkw; 2005 wurden rund 431.000 Einheiten der Limousine ausgeliefert. (rp)
Toyota nutzt US-Werk von Subaru
Allradspezialist produziert ab Frühjahr 2007 rund 100.000 Exemplare des Camry