Donnerstag, 09.02.2012
26.01.2010
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Rückruf

Toyota verbaut weiter Problempedale

Bei Toyota laufen weiter Autos mit möglicherweise klemmenden Gaspedalen vom Band. "Wir bauen diese Autos weiterhin", zitiert die Zeitung "USA Today" am Dienstag einen Toyota-Sprecher. "Zu einem bestimmten Zeitpunkt werden wir vor einer Entscheidung stehen - einer Entscheidung zum Stopp." Toyota steht seit Tagen unter Druck. Der Autokonzern muss 2,3 Millionen Wagen zurückrufen, weil das Gaspedal in der gedrückten Position festhängen kann (wir berichteten). Gestern war bekannt geworden, dass Toyota schon seit Wochen von dem Defekt weiß. Die Japaner haben bisher aber noch keine Lösung für die technischen Probleme parat. Deshalb werden die gefährdeten Autotypen weiterhin verkauft. Toyota sagt, sie seien sicher. Unklar ist, inwiefern auch Autos in Europa von dem Defekt betroffen sind. Mindestens ein Modell - der Geländewagen RAV4 - wird auf beiden Märkten verkauft. Insgesamt acht Modelle betroffen Insgesamt sind acht Modelle der Jahrgänge 2007 bis 2010 betroffen. Nach Angaben von Toyota ist es bisher noch zu keinen Unfällen wegen des Defekts gekommen. Die technischen Pannen kratzen schwer am Image des einst für seine Zuverlässigkeit bekannten japanischen Herstellers. Erst im vergangenen Jahr hatte Toyota den größten Rückruf seit seinem Markteintritt in den USA 1957 gestartet. 4,2 Millionen Autos mussten in die Werkstätten, weil eine lose Fußmatte unter das Bremspedal zu geraten drohte. (dpa)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

28. Januar 2010 08:38
Stefan Ott meint:
Herr Wicht,

wie sie meinem Kommentar entnehmen können, bestreite ich in keinster Weise bestehnde Probleme bei Toyota. Lediglich die Art und Weise wie in den Medien mit zweierlei Maß gemessen wird. Bereits heute wird wieder in diesem Magazin über ein und dieselbe Angelegenheit berichtet. Weit peinlichere Pannen bei deutschen Hersteller werden nicht in diesem Umfang ausgeschlachtet, teilweise auch, weil diese Informationen der Öffentlichkeit vorenthalten werden.

Die Augen vor Problemen zu verschließen und lediglich einen Hersteller anzugehen, das ist unterste Schublade.

MfG


27. Januar 2010 17:08
Andreas Wicht meint:
Herr Ott,

nehmen Sie doch endlich zur Kenntniss, das Ihr Lieblingshersteller auch nur mit Wasser kocht und die Produktqualität der europäischen Werke möchte ich erst garnicht kommentieren.

Hier gleich wieder die deutschen Fabrikate vors Loch zu schieben ist unterste Schublade.


27. Januar 2010 10:06
Stefan Ott meint:
Ein klemendes Gaspedal? Eine lose Fußmatte die unter ein Pedal zu rutschen droht? Sicher sind das Probleme die behoben werden müssen, doch was ist mit den Rückrufaktionen deutscher Hersteller? Ich würde mir wünschen, dass AUDI, BMW, usw. NUR solch einfache Probleme hätten. Bei den deutschen Premiumherstellen ist doch inzwischen das "TESTEN AM KUNDEN!" zum Alltag geworden. Diese beheben dann die Probleme beim nächsten Kundendienst ohne dem Kunden dies mitzuteilen. Was ist besser?

MfG

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