Toyota hat angesichts des globalen Wirtschaftsabschwungs im abgelaufenen Quartal erstmals seit sieben Jahren einen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Wie der japanische Autobauer am Montag bekannt gab, sank der weltweite Absatz der Gruppe, zu der auch Daihatsu Motor und Hino Motors gehören, zwischen Juli und September auch wegen der hohen Spritpreise zum Vorjahr um vier Prozent auf 2,23 Millionen Einheiten. Die Toyota-Aktie fiel um 260 Yen oder mehr als acht Prozent auf 2.940 Yen. Bezogen auf die erste Hälfte des bis 31. März 2009 laufenden Geschäftsjahrs sank Toyotas Inlandsabsatz um 0,8 Prozent auf 1,03 Millionen Autos, der Export stieg um 1,6 Prozent auf 1,4 Millionen. Beim Konkurrenten Nissan sank der Inlandsabsatz um 4,3 Prozent auf 317.808 Autos, während die Ausfuhren deutlich um 45,4 Prozent auf 400.457 Fahrzeuge zulegten. Honda steigerte den Binnenabsatz geringfügig um 0,1 Prozent auf 292.180 Autos. Die Ausfuhren sanken allerdings um 7,9 Prozent auf 320.694 Einheiten. Bei Mazda sank der heimische Absatz um 0,1 Prozent auf 122.940 Autos, die Exporte des Partners des angeschlagenen US-Konzerns Ford stiegen um 27,2 Prozent auf 472.316. (dpa)
Wirtschaftsabschwung: Toyota verkauft weniger Autos
Die weltweiten Auslieferungen des japanischen Autokonzerns sanken im abgelaufenen Quartal um vier Prozent auf 2,23 Millionen Einheiten. Dies bedeutete den ersten Absatzrückgang seit sieben Jahren.