Der japanische Autohersteller Toyota will General Motors in diesem Jahr auch beim Absatz überholen. Im vergangenen Jahr steigerte Toyota seinen Absatz dank der Nachfrage in Asien und Nordamerika auf 9,37 Millionen Autos. Das ist ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von sechs Prozent, teilte der profitabelste Autokonzern der Welt am Donnerstag mit. Die Zahl liegt um 10.000 Einheiten über Toyotas vorläufigen Angaben vom 25. Dezember. Während die Toyota-Gruppe, zu der auch der Lastwagenbauer Hino und der Kleinwagenbauer Daihatsu gehören, auf dem Heimatmarkt mit 2,26 Millionen Autos vier Prozent weniger als im Vorjahr verkaufte, stieg der Absatz in Übersee um zehn Prozent auf 7,1 Millionen Einheiten. Die Japaner hatten im vergangenen Jahr erstmals mehr Autos gebaut als General Motors und damit den Dauerrivalen als weltweit größten Autohersteller abgelöst (wir berichteten). Zum September hatte der US-Konzern noch einen knappen Vorsprung vor Toyota, nachdem er in der ersten Jahreshälfte zurückgefallen war. GM hat seine Ergebnisse für 2007 bisher nicht veröffentlicht. Toyota hatte bereits Ende Dezember bekanntgegeben, dass der Absatz in 2008 auf insgesamt 9,85 Millionen Autos steigen soll. Während die Verkäufe im Ausland demnach um sieben Prozent zulegen sollen, dürfte der schwierige japanische Heimatmarkt stagnieren. (dpa)
Nach Rekordabsatz 2007: Toyota wittert seine Chance
Toyota will Branchenprimus General Motors in diesem Jahr erstmals auch beim Absatz überholen. 2007 steigerten die Japaner die Verkäufe dank starker Nachfrage in Asien und Nordamerika auf 9,37 Millionen Autos – ein neuer Bestwert.