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Umfrage: Second Life als Plattform für Autohersteller
Die Onlinewelt Second Life entwickelt sich derzeit zum gesellschaftlichen Trend. Auch zahlreiche Autobauer haben dort bereits virtuelle Niederlassungen. Die Nürnberger Marktforschung Puls wollte jetzt von rund 2.000 Autokäufern wissen, ob sie mit dem Begriff Second Life etwas anfangen können und selbst schon Teil dieser Community sind. Laut Puls-Studie kennen 30 Prozent der Autokäufer den Begriff Second Life. Dabei ist er den jüngeren Befragten (bis 30 Jahre) zu 33,5 Prozent bekannt und nimmt mit dem Alter ab. Von den über 60-Jährigen sind mit dem Begriff Second Life nur noch 21,5 Prozent vertraut. Von jenen Autokäufern, die Second Life kennen, nutzen es 12,1 Prozent. Dabei, so Puls-Chef Konrad Weßner, "variiert die Teilnahme an dieser virtuellen Welt stark nach Interesse an Automarken." Wer etwa Mercedes- und BMW-Fahrzeuge kaufen will, ist zu knapp 20 Prozent Second Life-Nutzer. Es folgen Volkswagen und Ford. Am unteren Ende der Skala bewegen sich Audi- und Opel-Interessenten, die nur zu 7,9 Prozent beziehungsweise 7,1 Prozent Second Life-Nutzer sind. Laut Weßner spiegeln sich darin die Engagements von Mercedes und BMW in der Zweitwelt wider. Denn die beiden deutschen Premium-Hersteller gehören zusammen mit Mazda zu den Pionieren unter den Autokonzernen bei Second Life. Grundsätzlich sagt Marktforscher Weßner Second Life als Forum für Automobilkäufer eine große Zukunft voraus. "Second Life wird die Informations- und Kaufentscheidungsprozesse insbesondere für langlebige Produkte wie Automobile verändern." Der schrittweise Aufbau einer Präsenz in dieser virtuellen Welt werde daher als Erfolgsfaktor zukünftiger Marketingkonzepte immer wichtiger. (ab) Einen ausführlichen Artikel zum Thema Second Life finden Sie HIER.
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(Foto: DaimlerChrysler)
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