Samstag, 26.05.2012
12.08.2009
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Markenwerkstätten

Umsatzpotenzial im Ölgeschäft großteils ungenutzt

Obwohl das Geschäft mit Schmierstoffen im Autohaus einer der größten Margenbringer ist, lassen die Vertragspartner der Autohersteller den Großteil dieses Potenzials brachliegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Wiesbadener Unternehmensberatung Marketing Partner. Demnach entgehen dem Autohandel Umsätze im Öl-Nachfüll- und -Mitnahmegeschäft in Höhe von rund 520 Millionen Euro. Ein Markenhändler könnte somit einen zusätzlicher Rohertrag zwischen 12.000 und 60.000 Euro pro Jahr, je nach Betriebsgröße, erwirtschaften, hieß es. Den Experte zufolge ergibt sich mit rund 110 Millionen Euro das größte ungenutzte Umsatzpotenzial für VW-Vertragspartner. Danach folgen die Marken Opel (70 Millionen Euro), Mercedes-Benz/Smart (51,5 Millionen Euro), Ford (45 Millionen Euro), BMW/Mini (34,6 Millionen Euro), Audi (32 Millionen Euro), Renault/Dacia (32 Millionen Euro), Toyota/Lexus (16 Millionen Euro), Peugeot (15 Millionen Euro) und Fiat (14,5 Millionen Euro). Die Consulter raten den Autohäusern zu einem systematischen Ölmarketing, insbesondere im Nachfüll- und Mitnahmegeschäft. Dadurch ließen sich, je nach Situation des Autohauses, Renditeverluste mindern bzw. Gewinne weiter ausbauen. Voraussetzung dafür sei aber, dass sowohl dem Autohaus-Management als auch den Mitarbeitern die Bedeutung des Nachfüll- und Mitnahmegeschäfts klar werde und sie dem Servicemarketing die nötige Bedeutung beimessen, erklärte Marketing Partner-Vorstand Joachim Ramelow. "Ziel der Automobilhersteller und der jeweiligen Öllieferanten (...) sollte es daher sein, den Handel dabei zu unterstützen, dieses Bewusstsein zu schaffen und das Nachfüll- und Mitnahmegeschäft nachhaltig in das Tagesgeschäft zu integrieren", so Ramelow. (se) Weitere Informationen finden Sie unten in der Download-Box. Praxistipps zum Ölverkauf finden Sie außerdem in der Broschüre "Ölverkauf = bares Geld" von Erwin Wagner. Das zwölfseitige Heft ist druckfrisch und kostet fünf Euro. Es soll Ihnen und Ihren Mitarbeitern helfen, dem Ölverkauf künftig die angemessene Aufmerksamkeit zu schenken und dadurch mehr Umsatz zu generieren. Zur Bestellung geht es HIER.

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

24. August 2009 21:43
Peter Schreibling meint:
Liebe Frischlinge !

Ihr kennt doch mit Sicherheit die Preisspanne bei Markenöl
zwischen EK und VK !?

Ja und !? Glaubt Ihr die Kunden lassen sich auf Dauer verarschen ?

Wir müssen langsam in userem Land mal Klartext sprechen:

Wir brauchen in unseren Unternehmen keine Consultanten,Betriebsoptimierer
,QM-Fachkräfte,DIN ISO 9001 Spezis und keine Prof. der Automobilwirtschaft sondern Mitarbeiter die 100ig hinter dem Produkt und Ihrer alltäglichen Arbeit stehen um uns den Mehrerlös durch Persönlichkeit,Kompetenz und Glaubwürdigkeit zu erarbeiten und
das zu Löhnen die von Gewerkschaften abgesegnet werden ....

...nur dadurch das man einem gewissen Anstand (nicht Abstand!) gegenüber dem Ausführenden behält ist es auf Dauer möglich auch teures Marken-Öl glaubwürdig an den Kunden zu vermarkten...


Wer aber heute an der Frront steht hat folgende Probleme:

-Kunde hat wenig Geld (ein Liter kostet bei Ihnen und im Baumarkt folgendes !?)
-Wo ist denn der nette Herr von vor zwei Jahren geblieben ?
-Würden Sie auch meine Inspektion mit angelieferten Öl durchführen ?
-Muß ich Ihr Öl nehmen oder geht meine Garantie flöten ?

Also Freunde der Automobilwirtschaft:

Erst mal Nachdenken und dann ensprechend der Konjunktur neue
Potentiale und neue Marktstrategien gemäß der Kundenwünsche und
dessen finanzielle Orientierung entwickeln...

....und nicht alles nachplappern was in irgendwelche beriebswirtschaftlichen Schulen gelehrt wird !!!

P.S
Wir sind ein japanische Markenbetrieb der alternativ und persönlich in unserer Stadt operiert mit einem sehr großen operativen Ölgeschaft.
Und das klappt wie blöd gegenüber den DIN ISO-Zerifizierten !

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