Samstag, 26.05.2012
15.01.2009
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VDA

Umsetzung der Abwrackprämie weiter unklar

Die Details für die neue Abwrackprämie von 2.500 Euro beim Neuwagenkauf sind noch unklar. Es gebe bisher keine Angaben aus den Ministerien, wie die von der Koalition beschlossene Prämie in der Praxis umgesetzt werden soll, sagte ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag in Berlin. Denkbar sei eine Abwicklung direkt beim Autohändler oder über die Finanzämter. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter mehreren Berliner Autohändlern ergab, dass viele Händler die Abwrackprämie skeptisch sehen. "Ich glaube nicht, dass sich das optimal auf den Verkauf auswirken wird. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagte ein Toyota-Verkaufsleiter. Vor allem fehlende Informationen über die praktische Umsetzung sorgen für Verunsicherung bei den Autohäusern. Uwe Neumeister vom Berliner "Autohaus am Nordring" sagte: "Niemand weiß konkret, wo die 2.500 Euro herkommen sollen." Händler und Kunden brauchten rasch Klarheit. Der VDA verwies auf die Erfahrungen in Frankreich. Dort bekommen Autokäufer seit Dezember 1.000 Euro, wenn das verschrottete Auto älter als zehn Jahre ist und der Neuwagen nicht mehr als 160 Gramm Kohlendioxid (CO2) in die Luft pustet. Der Autohändler kümmert sich um die Verschrottung, erledigt alle Behördengänge und holt sich die Prämie vom Staat. Experten erwarten Missbrauch Auch wird in Frankreich darauf geachtet, dass die Prämie erst nach möglichen Rabatten vom Endpreis abgezogen wird und mit der Prämie verrechnet. Branchen- und Koalitionsexperten erwarten dennoch auch Missbrauch. Bei Mauscheleien könnten alte Autos nicht in der Schrottpresse, sondern in Afrika oder Osteuropa landen.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Branchenexperten erwarten Missbrauch

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

16. Januar 2009 12:39
Taucher meint:
Kein Professor! hat mit seiner Aussage völlig recht. Nicht jeder Händler kann ohne weiteres sämtlichen Kunden die Prämie "vorstrecken", um dann Monate lang darauf zu warten. Was passiert vor allem, wenn der angesetzte Gesamtbetrag für die Verschrottungsprämie verbraucht ist? Bekommt der Händler dann gar nichts mehr und bleibt auf den 2.500,- Euro sitzen? Nur solange Vorrat reicht oder was?????


16. Januar 2009 09:18
Ein Toyotaverkäufer meint:
----Zitat von Bergmann!
Wir sollten mit deutschen Steuergeldern die deutsche Wirtschaft und nicht die ausländischen Automobilhersteller unterstützen.----

Na ja na ja,
ich glaube, dass es schon ein paar tausende von deutschen Mitarbeitern gibt, die Geld verdienen, indem sie für einen Importeur arbeiten. Da soll man sich bitte nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Ich bitte nur schnell um eine Regelung, wie der Ablauf mit der Verschrottungspämie von statten geht. Dann kann man auch sofort mit argumentieren.

Aber typisch deutsch Herr Bergmann: Meckern, meckern und seufzen!


16. Januar 2009 08:57
Norbert Hinz meint:
Das ist mal wieder typisch: so genannte und selbst ernannte "Experten" erwarten Mißbrauch. Ich sage dazu : wer schlecht denkt, ist schlecht. Wollen wir wieder einmal, wie bei allen anderen Neuerungen und Änderungen anfangen, darüber zu diskutieren, was alles nicht funktionieren kann und was passiert, wenn was anderes eintritt?
Man kann auch 90% der Zeit damit verbringen, indem man über 3% der Möglichkeiten diskutiert... typisch Deutsch eben.

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