DaimlerChrysler verzichtet künftig auf die Werbeaussage, wonach der neue Smart CDI "extrem niedrige Emissionswerte" aufweist. Damit habe sich der Autobauer am Mittwoch vor dem Landgericht Stuttgart einer Forderung der Deutschen Umwelthilfe unterworfen, berichtete die Umweltorganisation. Sie hatte moniert, dass der Selbstzünder bislang nicht mit einem geregelten Dieselpartikelfilter, sondern nur mit einem offenen Partikelfiltersystem ausgeliefert wird. Ein DaimlerChrysler-Sprecher wies daraufhin, dass man bei der Konstruktion des neuen Smart der Vermeidung von CO2 Vorrang gegeben habe. Hier habe die Dieselversion mit 88 Gramm CO2 pro Kilometer den weltweit besten Wert aller Großserien-Autos. Der voll wirksame Partikelfilter werde im Jahr 2008 eingebaut. (dpa)
Umwelthilfe gewinnt erneut Smart-Streit vor Gericht
DaimlerChrysler wirbt künftig nicht mehr mit "extrem niedrigen Emissionswerten" für die Dieselversion