Samstag, 26.05.2012
28.08.2009
Share |
Golf GTD-Anzeige

Umwelthilfe wirft VW irreführende Werbung vor

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zerrt Volkswagen vor Gericht. Die Öko- und Verbraucherschutzorganisation beantragte nach eigenen Angaben beim Landgericht Braunschweig eine einstweilige Verfügung gegen den Autokonzern wegen grob irreführender Werbung beim Golf GTD. Die mündliche Verhandlung soll am 9. September stattfinden. Ob die Kammer dann schon zu einem Urteil kommt, ist offen. Auslöser des Rechtstreits ist eine Print-Anzeige, in der VW den Golf GTD u.a. mit den Worten bewirbt, sein "2,0-l-TDI-Dieselmotor mit 125 kW (170 PS) verbraucht kombiniert nur 5,3l/100km. Und das bei einer möglichen Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h". Diese Aussage ist aus Sicht der DUH "falsch und irreführend". In Tests hätte das Modell im Volllastbereich nicht 5,3 Liter, sondern deutlich über zehn Liter auf 100 Kilometer verbraucht. VW-Chef Martin Winterkorn leiste sich mit dieser Anzeige den "zynischsten Beitrag aller Autobauer zur aktuellen Klimadebatte", polterte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. VW hatte zuvor die Unterschrift unter eine von der DUH geforderte Unterlassungserklärung mit der Begründung verweigert, das Unternehmen habe in der Anzeige lediglich die Angaben gemacht, die die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) verlange. Außerdem wüssten die Kunden, dass diese Angaben sich nicht auf die Höchstgeschwindigkeit beziehen. Diese Unterstellung hält die Umwelthilfe für "abgehoben und realitätsfern". (rp)

 
 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

01. September 2009 18:01
Christian Richter meint:
Das kann doch nicht deren Ernst sein, und dafür verschwenden Sie Gelder. Peinlich sowas...


01. September 2009 14:31
Michael Neumann meint:
Ich fahr gleich erst mal aus Spaß an der Freude mit Vollgas nach Hause :)


31. August 2009 15:26
Hans von Ohain meint:
Verbraucherschutz in allen Ehren. Aber das, was daraus heute geworden ist, sprengt alle Vernunft.
Denen geht es doch nur noch darum, Menschen bewusst zu verunsichern, um sich selbst wichtig und geradezu unentbehrlich zu machen. Die Menschen/Kunden werden als unmündig und dumm angesehen, was an diesem Beispiel wieder einmal deutlich wird.

Wer schützt uns Verbraucher eigentlich vor den Verbraucherschützern?

4 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 3)
1 | 2

"HB ohne Filter" vom 25. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute u.a.: Diskussion zur "Meister-HU", Elektroauto, Rabattschleusen und Rolf Leuchtenberger MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

AUTOHAUS/asp-Servicekongress: Die Zukunft der Dialogannahme

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Dialogannahme gewinnbringend organisieren! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr