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EU-Kommission
Ungarische Audi-Hilfen unter die Lupe
Die EU-Kommission hat staatliche Hilfen Ungarns von knapp 50 Millionen Euro für das Audi-Werk in Györ auf den Prüfstand gestellt. Die EU-Behörde teilte am Donnerstag in Brüssel mit, nach erstem Eindruck überstiegen die Marktanteile des Volkswagen-Konzerns die entsprechenden EU-Richtwerte. Die Kommission überwacht staatliche Subventionen, um Wettbewerbsverzerrungen in der EU zu verhindern. Zusätzlich zur laufenden Pkw- und Motorenproduktion will Audi in Györ rund eine halbe Milliarde Euro in eine Fertigungslinie für Motoren und Motorkomponenten der neuen Generation investieren. Ungarn will Beihilfen in Form eines Direktzuschusses sowie einer Steuervergünstigung gewähren. Die Beteiligten könnten sich zu dem Vorhaben äußern, erklärte die EU-Kommission. Falls die Bedenken nicht ausgeräumt werden, komme es zu einer eingehenden Prüfung. Audi erklärte, es handele sich um ein "übliches und bei Großvorhaben vorgeschriebenes Vorgehen", die detaillierte Begründung der EU- Kommission müsse jetzt abgewartet werden. Györ ist das wichtigste Auslandswerk der VW-Tochter. Knapp 5.400 Mitarbeiter produzieren dort vor allem Motoren, montieren aber auch den Sportwagen TT und das A3 Cabriolet. Audi Hungaria gehört nach Angaben des Autoherstellers zu den größten Exporteuren Ungarns und zu den umsatzstärksten Unternehmen des osteuropäischen Landes. (dpa)
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